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Die aktuelle Saison soll zum Sprungbrett für Can Uzun werden. Eintracht Frankfurt erhofft sich vom 20-Jährigen Topleistungen und in Zukunft eine hohe Transfereinnahme. Doch der Start in die Spielzeit verlief auch beim Youngster stotternd. Zuletzt hatte Trainer Adi Hütter den türkischen Nationalspieler aus dem Team genommen und öffentlich kritisiert.
Die Chance zur Wiedergutmachung kam in dieser Woche im Doppelduell gegen den Hamburger SV im DFB-Pokal und in der Liga (jeweils 3:1). Uzun griff beherzt zu. Nachdem ihm sein Coach eine fehlende Einstellung und ungenügende Defensivarbeit angelastet hatte, bewies der Spielmacher, dass er es auch anders kann.
Mehr als 13,5 Kilometer Laufleistung im Pokal und ein noch besserer Auftritt im zweiten Duell. Uzun wurde als bester Spieler des Spiels ausgezeichnet, eroberte viele Bälle, sorgte mit seinen starken Pässen in die Tiefe für Gefahr und bereitete einen Treffer direkt vor. „Habe ich gut gemacht, ne?“, fragte das bisherige SGE-Sorgenkind im Interview bei ‚DAZN‘ und stellte zur Hütter-Schelte klar: „Ich bin eh eine Person, die oft Kritik bekommt, sei es von den Fans, sei es von meinem Trainer. Ich weiß, er will mich nur besser machen.“
Auch Hütter zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden, dass er offenbar eine Reaktion aus seinem Mittelfeldspieler herausgekitzelt hat: „Es geht immer um Leistung. Ich möchte, dass er ein besserer Spieler wird. Wenn er so spielt, dann kommen auch die Aktionen. Dann steckt er die Bälle auch durch und gewinnt den Zweikampf. Can macht es richtig gut die letzten zwei Spiele. Can ist ein sehr, sehr guter Junge.“
Sollte Uzun auch nur ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen, ist ein verfrühter Winter-Abgang völlig ausgeschlossen. Über einen solchen wurde zuletzt öffentlich spekuliert. Der Rechtsfuß denkt jedoch nicht an eine Flucht, sondern setzt ein klares Zeichen, dass er sich nicht hängenlässt. Das werden auch potenzielle Interessenten registrieren.