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Can Uzun zeigte beim 3:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt eine starke Leistung. Nach dem Spiel reagierte er auf die zuletzt geäußerte Kritik von Adi Hütter.
Frankfurt – Bei seiner Auswechslung passierte ihm ein Fauxpas: Can Uzun ließ sich etwas zu viel Zeit, den Platz zu verlassen und verzögerte das Rekord-Bundesliga-Debüt von Niko Ilicevic um eine Minute. Eintracht-Trainer Adi Hütter ärgerte sich darüber so sehr, dass er von Schiedsrichter Florian Exner verwarnt wurde. Der Frust des Österreichers richtete sich aber vermutlich eher gegen die enge Regelauslegung, als gegen den unkonzentrierten Uzun.
Bis auf diese Szene gab es nämlich keinen Grund für Hütter, sich über Uzuns Leistung zu beschweren. Zuletzt äußerte der Trainer öffentlich Kritik an der Einstellung seines Juwels, das verstehen müsse, dass Fußball eine Mannschaftssportart sei. Uzun reagierte mit einer starken Leistung auf dem Platz und äußerte sich im Anschluss zu der Ansage seines Coaches.
„Ich bin eh eine Person, die oft Kritik bekommt, sei es von den Fans, sei es von meinem Trainer. Ich weiß, er will mich nur besser machen“, sagte der in Regensburg geborene Türke bei DAZN. „Habe ich gut gemacht, ne?“, scherzte er schon zu Beginn des Interviews. Und in der Tat: Seine Leistung war eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den Auftritten der Vorwochen.
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An insgesamt drei Toren war Uzun beteiligt, auch wenn einer dieser Treffer wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde. Dennoch: Immer wieder fanden Uzun-Pässe ihr Ziel, immer wieder konnte die Abwehr des Hamburger SV so überwunden werden. Es war ein klares Signal an seinen Trainer, dass die Kritik scheinbar verstanden wurde.
Hütter freute sich nach dem Spiel über Uzuns Leistungssteigerung: „Ich möchte, dass er ein besserer Spieler wird. Wenn er so spielt, dann kommen auch die Aktionen. Dann steckt er die Bälle auch durch und gewinnt den Zweikampf.“ Der Österreicher verbucht seine öffentliche Kritik jedenfalls als klaren Erfolg: „Seitdem läuft er mehr, rackert er für die Mannschaft und spielt auch einen richtig geilen Fußball. Das ist doch das, was wir wollen.“ (phm)