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Wittlich · Der Frauen-Regionalligist feiert einen ungefährdeten Auswärtssieg in Oberthal. Aus dem starken Kollektiv ragt eine Spielerin heraus, die zweistellig trifft.
Personell war die Ausgangslage alles andere als rosig: Neben den länger ausfallenden Akteurinnen standen der HSG Wittlich im Auswärtsspiel beim Aufsteiger FSG Oberthal/Hirstein mit Jana Langen und Michelle Meier zwei weitere wichtige Spielerinnen nicht zur Verfügung.
Doch auch diesen Widrigkeiten trotzte das Team von Trainerin Esther Herrmann, die Unterstützung aus der zweiten HSG-Mannschaft bekam. Wittlich siegte mit 35:28, zu keinem Zeitpunkt der Partie lagen die Gäste in Rückstand.
„Wir waren von Beginn an da. Wir sind ein hohes Tempo gegangen und haben uns aus einer stabilen Abwehr heraus in einer echt sehr guten ersten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung erarbeitet“, lobte Herrmann.
Nach 30 Minuten führte Wittlich bereits mit 20:12. „In der zweiten Halbzeit konnten wir dadurch den einen oder anderen Fehler verschmerzen. Wir hatten eine Phase, in der Oberthal nochmal ein bisschen rankam. Aber da haben wir dann schnell dagegen gesteuert“, sagte Herrmann, die noch Potenzial für ein konsequenteres Rückzugsverhalten in ihrer Mannschaft ausmachte.
Beste Torschützin bei der HSG war Nele Kappes, die zehnmal erfolgreich war. Herrmann stufte den Sieg als „sehr, sehr, sehr wichtig“ ein. Mit dem Erfolg manifestierte die HSG ihre Position als Tabellenführer, aus der heraus das Team am kommenden Samstag (20 Uhr) das nächste Heimspiel gegen den VTV Mundenheim bestreitet.
HSG Wittlich: Irmgartz, Holz – Eiden (7/1), Kloep (4), Rogowski, Hees, Kappes (10/1), N. Czanik (1), Krämer (6), Kierakowicz, Lieser (2), Feiten (5), Kalle