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2028 wird der Beach Sprint olympisch, schon jetzt feiert das deutsche Team große Erfolge.
In zwei Jahren feiert Küstenrudern bei den Olympischen Spielen in Los Angeles Premiere – schon jetzt darf sich das deutsche Team über einen großen Erfolg in der bislang noch wenig bekannten Sportart freuen. Bei den World Rowing Beach Sprint Finals im chinesischen Qingdao gewannen Franz Werner (25) und Sophie Leupold (27) die Goldmedaille im Mixed-Double. Damit holten sie das erste WM-Gold in einer Senior-Bootsklasse im Beach Sprint.
„Man kann es noch gar nicht glauben. Wir hatten nichts zu verlieren, gestern waren wir fast ausgeschieden“, sagte Leupold nach dem Triumph. Gemeinsam mit Werner setzte sie sich im Finale gegen Martyna Kazlauskaite und Dominykas Jancionis aus Litauen durch, die Entscheidung fiel im Zielsprint.
Bei den Titelkämpfen war es die zweite Medaille für Deutschland, zuvor hatte Moritz Wolff im Men’s Solo die Bronzemedaille gewonnen. Im Rennen um Platz drei kam der 26-Jährige vor dem Portugiesen Allison Russo ins Ziel.
Beim Beach Sprint muss eine 600m lange Strecke bewältigt werden. Die Wettbewerbe beginnen an Land, von dort müssen die Athletinnen und Athleten zu ihrem Boot laufen, eine kurze Strecke schnellstmöglich hinter sich bringen, um danach am Strand wieder ins Ziel zu sprinten. Die Wettkämpfe finden auf dem offenen Meer oder einem großen See statt.