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Ski-Star beendet mit 25 Jahren ihre Karriere

Die österreichische Skicrosserin Christina Foedermayr hat ihre Karriere mit sofortiger Wirkung beendet – im Alter von nur 25 Jahren.

München – Die österreichische Skicrosserin Christina Foedermayr hat ihre Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Sie ist erst 25 Jahre alt. Das gab die Athletin selbst auf Instagram bekannt. Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die ersten Wintersportler schon in die Weltcup-Saison gestartet sind. Die Skicrosser beginnen erst im Dezember, und Foedermayr wird dann nicht mehr dabei sein.

Skicrosserin Christina Foedermayr hat ihre Karriere beendet.
Skicrosserin Christina Foedermayr hat ihre Karriere beendet. © christinafoed/Instagram

„Ich habe diesem Sport alles gegeben“, schreibt die 25‑Jährige. In ihrem Abschiedspost erklärt sie, das Leben lehre einen, „dass man alles geben kann, was man hat, und trotzdem nicht alles um sich herum kontrollieren kann“. Lange habe sie geglaubt, dass noch ein weiteres Rennen und eine weitere Chance kommen würden, um zu zeigen, was in ihr steckt.

Rücktritt von Ski-Ass

Irgendwann musste sie demnach erkennen, dass sich nicht alles beeinflussen lässt. Emotional fällt der Rückblick aus. Sie will nicht mit verpassten Chancen hadern. Sie wolle sich „nicht daran erinnern, was hätte sein können. Ich möchte mich daran erinnern, was war. An die Orte. An die Menschen. An die Kämpfe. Was für ein Leben. Und Gott… es war schön. Danke, Skifahren!“

Sportlich hat die gebürtige Oberösterreicherin aus Ried im Innkreis einiges erreicht. Schon 2021 wurde sie mit dem österreichischen Skicross-Team Junioren-Weltmeisterin. Ein Jahr später folgte Bronze im Einzel bei der Junioren-WM. Zweimal vertrat sie Österreich bei Olympischen Winterspielen. Sowohl 2022 in Peking als auch 2026 in Livigno belegte sie jeweils Rang 22.

Ihr Weltcup-Debüt gab sie 2021. Zu ihrer Bilanz zählt auch ein Weltcup-Podestplatz. Überschattet wurde die Laufbahn immer wieder von schweren Verletzungen. Im Dezember 2023 zog sie sich bei einem Sturz in Arosa eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes und des Innenbandes im linken Knie zu. Trotzdem kämpfte sie sich zurück und schaffte es zweimal zu Olympia.

Wie es für sie nach dem Karriereende weitergeht, lässt Foedermayr vorerst offen. Klar ist: Dem österreichischen Skicross-Team geht mit ihr eine erfahrene Athletin verloren, die trotz aller Rückschläge ihren Weg gegangen ist. Ihr Abschied ist leise, aber voller Dankbarkeit. Für eine Sportlerin, die ihr halbes Leben dem Skisport gewidmet hat, wirkt er überraschend früh. (smr)

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