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Das österreichische Ski-Ass Katharina Gallhuber wird den Auftakt im Weltcup verpassen, da sie sich einer Knie-Arthroskopie unterziehen musste.
München – Für das österreichische Slalom-Team der Frauen beginnt der Winter mit einer schlechten Nachricht: Katharina Gallhuber wird den Auftakt im Weltcup verpassen. Die ÖSV-Läuferin musste sich einer Arthroskopie am Knie unterziehen und fällt deshalb vorerst aus. Wie die 29-jährige Niederösterreicherin auf Instagram mitteilte, muss sie nach dem Eingriff kürzertreten und „die ersten Rennen ausfallen lassen“.
Besonders bitter ist der Zeitpunkt. Der erste Weltcup-Slalom der neuen Saison steht am 14. November im finnischen Levi auf dem Programm. Weiter geht es in Gurgl am 21. November und in Killington am 29. November. Nach einer guten Monatspause folgt der vierte Saison-Slalom am 22. Dezember im französischen Courchevel. Wie lange Gallhuber konkret pausieren muss, hat sie in ihrer Mitteilung nicht genannt. Ob sie bereits im Dezember in Courchevel zurückkehren kann, ist daher offen.
Für die Athletin kommt der Rückschlag zur Unzeit. Gallhuber zählt seit Jahren zu den verlässlichen Kräften im österreichischen Slalom-Lager. Bei den Olympischen Spielen 2018 gewann sie Bronze im Slalom und Silber im Teambewerb. Was in der Sammlung noch fehlt, ist eine WM‑Medaille. Der Höhepunkt der Slalom-Saison, der WM-Slalom in Crans-Montana, wird im Februar sein. Genau auf dieses Ziel will die Niederösterreicherin nun hinarbeiten, auch wenn der Saisonstart ohne sie stattfindet.
Dass der Eingriff ihr zu schaffen macht, ist verständlich, doch Gallhuber gibt sich kämpferisch. „Mein Blick bleibt nach vorne gerichtet und ich werde alles tun, um bald wieder auf der Piste zu stehen“, kündigte sie an. Die Worte zeigen: Aufgeben kommt für die Olympia-Medaillengewinnerin nicht infrage.
Für das ÖSV-Slalomteam bedeutet der Ausfall zudem, dass im Kampf um die Spitzenplätze eine erfahrene Läuferin fehlt. Nun gilt es, das Knie in Ruhe auszukurieren und Schritt für Schritt wieder in den Trainingsalltag zurückzufinden. Die Fans dürfen hoffen, dass die Niederösterreicherin rechtzeitig zurückkehrt und im weiteren Saisonverlauf wieder um Podestplätze mitfahren kann. (smr)