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Gute Nachrichten zu verkünden, war für Trainer Miron Muslic vom FC Schalke 04 zuletzt eine Seltenheit. Er musste häufig Niederlagen, Torlosigkeit und immer neue Verletzte erklären. Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (Sonntag, 19.30 Uhr/DAZN) sagte Muslic nun: „Es gibt endlich positive Nachrichten, was unser Personal betrifft. Wir haben das grüne Licht der medizinischen Abteilung.“
Was er meint: Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi kehren rund zwei Wochen nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (0:0) ins Aufgebot zurück. Sie waren mit den Köpfen zusammengeknallt und hatten Platzwunden (beide) sowie einen Nasenbeinbruch (El-Faouzi) davongetragen. „Robin und Soufi waren die ganze Woche uneingeschränkt im Mannschaftstraining. Robin hat am Freitag die Fäden gezogen bekommen, Soufi steht schon seit ein paar Tagen mit Maske auf dem Platz“, erzählte Muslic und ergänzte mit einem fröhlichen Gesicht: „Gerade in diesen Zeiten, wo uns etliche Jungs fehlen, ist das etwas Positives. Sie werden uns helfen.“
Ein Quartett kann aber weiterhin nicht mitmischen: Maximilian Wöber fällt wegen einer Oberschenkelverletzung bis zum Jahresende aus. Für Moussa Sylla, Adrian Gantenbein und Ron Schallenberg reichte es in dieser Woche nur zu Lauftraining. „Wir haben leider keine guten Nachrichten, was die Rückkehr von Moussa, Adrian und Ron betrifft. Ich hoffe sehr, dass zumindest Moussa, so ist der vorsichtig optimistische Plan, eventuell gegen Stuttgart zur Verfügung steht.“
Der 20 Jahre alte Stürmer Jean-Paul Ndiaye, Stammkraft in der U23, ist trotz der Sylla-Verletzung und der Torlosigkeit der anderen Stürmer noch keine Alternative. „Er ist ein guter Junge, den wir jetzt monatelang beobachten, den wir für seine guten Leistungen in der U23 honorieren, damit wir ihn im Training haben. Aber jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt für ihn. Du kannst junge Spieler nur entwickeln, wenn du intakt und stabil bist. Da müssen wir erst noch hinkommen, dass unsere Achsenspieler so performen, dass wir wie in der vergangenen Saison ganz natürlich Vitalie Becker und Mertcan Ayhan einbauen und sie wirken, als würden sie ewig für Schalke spielen.“ Ndiaye kann aber damit rechnen, weiter Teil der Profi-Trainingsgruppe zu bleiben – vor allem, wenn in der Länderspielpause einige Nationalspieler fehlen.
Karius - T. Becker, Katic, Kurucay, V. Becker - Tanaka, Ljubicic - Adamu, Karaman, Aouchiche - Hwang. Auf der Bank: Müller (Torwart), Ebimbe, Ayhan, Gosens, El-Faouzi, Vozar, Dzeko, Porath, Lasme.