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Muss der VfB Stuttgart um seinen Trainer bangen? Sebastian Hoeneß genießt bei einem wankenden Giganten offenbar höchstes Ansehen
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Sebastian Hoeneß, Trainer des VfB Stuttgart, steht auf der Liste der "Schattentrainer" von Manchester United offenbar ganz weit oben.

Wie der Independent berichtet, genießt Hoeneß bei den Verantwortlichen im Old Trafford, die sich nach Alternativen für ihren wackelnden aktuellen Chefcoach Michael Carrick umschauen, sehr hohes Ansehen.

Die britische Onlinezeitung gibt allerdings gleichzeitig zu bedenken, dass Hoeneß nur unter großer (finanzieller) Anstrengung aus Stuttgart loszueisen wäre. Der 44-Jährige, der den VfB im Frühjahr 2023 mitten im Abstiegskampf übernahm und aktuell mit den Schwaben schon zum zweiten Mal Champions League spielt, steht in Stuttgart schließlich noch bis 2028 unter Vertrag. Für United wäre also eine möglicherweise üppige Ablöse fällig, um Hoeneß zu bekommen.

Im Frühjahr soll sich Real Madrid mit Sebastian Hoeneß beschäftigt haben

Der Neffe von Bayern-Patron Uli Hoeneß wurde aufgrund seiner überragenden Arbeit beim VfB schon häufiger mit europäischen Topklubs in Verbindung gebracht, im Frühjahr soll sich unter anderem Real Madrid mit ihm beschäftigt haben. "Das bewegt mich nicht so sehr", gab sich Hoeneß von den Real-Spekulationen seinerzeit allerdings ziemlich wenig beeindruckt.

Rund ein Jahr zuvor hatte er unmittelbar nach Spekulationen über namhafte deutsche Interessenten wie Borussia Dortmund oder RB Leipzig einen neuen Vertrag in Stuttgart unterschrieben. Bei den Schwaben, für die er einst als Jugendspieler aktiv war, fühlt er sich sehr wohl.

Galatasaray A.S. v VfB Stuttgart - UEFA Champions League 2026/27 League Phase MD4

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Bei United erlebt man indes mal wieder eine turbulente Saison. Carrick hatte Anfang des Jahres vom zuvor entlassenen Ruben Amorim übernommen und war zunächst äußerst erfolgreich, führte die Red Devils noch in die Champions League. Doch in dieser Spielzeit kriselt es mal wieder gewaltig im roten Teil von Manchester, weshalb Carricks Stuhl mittlerweile bedenklich wackelt.

Muss Carrick trotz Comeback gegen die Roma bei Manchester United gehen?

Möglicherweise wäre er schon vor dem erlösenden 3:2-Sieg im Champions-League-Spiel gegen die Roma unter der Woche entlassen worden, allerdings sind Uniteds Verantwortliche laut Independent äußerst unschlüssig, was einen passenden und verfügbaren Nachfolger angeht.

Ex-Newcastle-Trainer Eddie Howe hat demnach keineswegs ein derart gutes Standing wie zwischenzeitlich gedacht, während es intern auch über die Eignung von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsman Zweifel geben soll. Gleiches gelte für den derzeit mit Brighton & Hove Albion so erfolgreichen Fabian Hürzeler, wobei hier auch die wohl sehr hohe notwendige Ablöse ein Problem wäre.

Ob der Sieg über die Roma nach irrer Aufholjagd einen nachhaltigen Effekt auf Carricks Zukunft im Old Trafford hat, bleibt abzuwarten. Dazu wäre ein weites Erfolgserlebnis in der Premier League notwendig, wo United am Sonntag auf Aston Villa trifft. Nach neun Spieltagen rangiert die Carrick-Elf unmittelbar vor der Abstiegszone auf Platz 17.

📝Bio: Aufgewachsen in der Nähe des schönen Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Machte nach meinem Germanistik-Studium ein Praktikum bei GOAL und stellte mich zumindest so gut an, dass ich wenig später in München mein Volontariat machen durfte. Seit 2017 nun schon Redakteur bei GOAL und SPOX.

⚽Wie ich zum Fußball gekommen bin:

So weit ich mich erinnern kann, war der junge Lars Ricken Mitte der 90er Jahre der erste Held meiner Kindheit. Dass Deutschland beim ersten großen Turnier, das ich bewusst miterlebte, 1996 Europameister wurde, tat dann das Übrige und seither ließ mich der Fußball nicht mehr los.

🎯 Beschäftigt sich in seiner Arbeit vor allem mit:

  • Recherchieren und Schreiben von News (v.a. Transfernews)

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🌟Meine liebsten Fußball-Momente:

Oliver Bierhoffs Golden Goal im EM-Finale 1996, Mario Götzes Siegtor im WM-Finale 2014. Und weniger offensichtlich, aber umso bedeutsamer: Als Siebenjähriger im Stadion mitzuerleben, wie unsere Eintracht aus Trier im DFB-Pokal zuerst den amtierenden UEFA-Cup-Sieger Schalke und dann auch noch den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund raus kegelte.

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