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Das Publikumsvoting für die Neuankömmlinge in der International Tennis Hall of Fame für 2027 hat ein sportlich nicht ganz verständliches Ergebnis gebracht.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 28.10.2026, 15:19 Uhr
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18+ | MGA | Verantwortungsbewusst wetten.© Getty Images
Zunächst einmal vorneweg: Wenn insgesamt 75 Prozent aller Wahlberechtigten ein positives Votum abgeben müssen, damit jemand in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen wird, dann könnte man ja argumentieren, dass es fast egal ist, ob man über das Fan-Voting nun zwei oder doch drei Prozent gutgeschrieben bekommt.
Aber es ist schon erstaunlich, dass weltweit offenbar mehr Tennisanhänger Juan Martin del Potro als würdig für die Ruhmeshalle, die in Newport, Rhode Island, beheimatet ist, erachten, als Ashleigh Barty. Denn in Sachen Erfolge kann „delPo“ der Australierin nicht das Wasser reichen. Drei Grand-Slam-Turniere hat Barty während ihrer Kurzen Karriere gewonnen, del Potros größter Sieg kam 2009 im Endspiel der US Open zustande, als er sich gegen Roger Federer durchsetzen konnte.
Andererseits hat del Potro mit seiner Leidensgeschichte, den Comebacks und erneuten Verletzungen, offenbar mehr Leute bewegt als Barty, die sich allerdings auch schon früh in ihrer Laufbahn eine Auszeit nahm. Freiwillig, um von Tourbetrieb Abstand zu gewinnen. Jedenfalls haben die Fans Juan Martin del Potro ein bisschen mehr Dynamik in Richtung HoF verliehen. Auf Platz drei der Fan-Abstimmung landete übrigens Svetlana Kuznetsova. Die Russin hat im Einzel zwei Majors gewonnen: 2004 bei den US Open und fünf Jahre später im Stade Roland-Garros.