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Von Eintracht nach Paris: So kurios lief Kevin Trapps Wechsel ab

Kevin Trapp spricht über seinen emotionalen Abschied von Eintracht Frankfurt, den kuriosen Weg zu Paris und räumt mit Gerüchten auf.

Frankfurt – Der Abschied von Eintracht Frankfurt fiel Kevin Trapp extrem schwer, doch der Zeitpunkt war für den Torhüter bewusst gewählt. Im Podcast Copa TS verriet der Keeper seine grundlegende Philosophie: „Für mich war immer klar: Entweder ich beende meine Karriere in Frankfurt oder ich möchte den Klub an einem Punkt verlassen, an dem ich das Gefühl habe, dass es der Höhepunkt ist.“

Kevin Trapp blickt im Podcast Copa TS auf seinen emotionalen Abschied von Eintracht Frankfurt und die kuriosen Hintergründe seines Wechsels zum Paris FC zurück.
Kevin Trapp blickt im Podcast Copa TS auf seinen emotionalen Abschied von Eintracht Frankfurt und die kuriosen Hintergründe seines Wechsels zum Paris FC zurück. © picture alliance/dpa | Uwe Anspach

Der Schlussmann wollte unbedingt vermeiden, dass seine Leistungsfähigkeit nachlässt und die Fans froh über seinen Abgang sind: „Ich wollte nicht, dass es bergab geht und alle sagen: ‚Gott sei Dank, ist er weg.‘ Ich musste den richtigen Punkt finden.“ Dass der anschließende Transfer nach Frankreich überhaupt zustande kam, war eine Kette bemerkenswerter Zufälle.

Kevin Trapp über Eintracht-Abschied: So lief der überraschende Wechsel zum Paris FC

„Der Wechsel nach Paris kam eher zufällig über den Vater von Ellyes Skhiri zustande. Er kannte den damaligen Trainer von Paris FC“, gab Trapp tiefere Einblicke in den Ablauf. Schnell kam es zum ersten persönlichen Austausch mit Coach Stephane Gilli: „Wir haben das erste Mal über eine Stunde telefoniert und es ging nur zehn Minuten über Fußball.“ Anschließend nahm Berater Volker Struth die Zügel in die Hand.

Binnen zwei bis drei Wochen war der Deal perfekt: „Der Verein war relativ neu und das Projekt war spannend. Ich bereue den Schritt keine Sekunde.“ Für den Nationaltorhüter war von Beginn an klar, dass ein Abschied aus Hessen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen infrage kommen würde. „Mein Ziel war schon, dass ich Eintracht Frankfurt nicht verlassen wollte, nur um den Verein zu verlassen. Es sollte Sinn ergeben, wenn ich etwas anderes mache“, erklärte Trapp rückblickend.

Ohne das passende Angebot hätte er sich ein Karriereende bei der SGE absolut vorstellen können: „Aber ich habe immer gesagt: ‚Wenn eine Tür aufgeht, es Sinn ergibt und ich mich wohlfühle bei der Entscheidung, dann mache ich das.‘ Natürlich war es unfassbar schwer, Frankfurt zu verlassen. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es der richtige Schritt ist.“

Mit Spekulationen, wonach vor allem private Gründe den Ausschlag für den Umzug in die französische Hauptstadt gegeben haben sollen, räumte der Keeper im Gespräch rigoros auf. „Es wurde damals viel geschrieben und gesagt, dass es private Gründe gehabt hätte. Wenn ich privat eine Entscheidung getroffen hätte, dann wäre es egal wo gewesen. Paris hat damit nichts zu tun“, stellte Trapp unmissverständlich klar.

Hintergründe zum Trapp-Transfer: Keine privaten Gründe für SGE-Abgang

Auch wenn er und seine Partnerin Izabel Goulart eine enge Bindung zur Modemetropole pflegen, spielte dies bei der sportlichen Entscheidung für ihn absolut keine Rolle: „Sie war auch in Frankfurt schon immer bei mir. Ich hatte privat keinen Druck auf dem Kessel und musste deshalb Frankfurt verlassen.“

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Mit dem Wechsel zum ambitionierten Pariser Klub schlug Trapp ein neues Kapitel auf, ohne seine tiefe Verbundenheit zur Eintracht zu verlieren. Die Entscheidung sei reiflich überlegt gewesen und stelle für den Routinier den perfekten Übergang dar, um sich noch einmal in einem vollkommen neuen Umfeld zu beweisen. Für die Fans der Eintracht bleibt Trapp auch nach seinem Abgang eine geschätzte Identifikationsfigur, die ihren Abschied auf dem absolut höchsten Niveau und mit maximalem Respekt vollzogen hat. (mah)

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