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Lukas Sonnenwald trifft in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel zum 2:1 gegen Kaiserslautern. Dabei hatte Eintracht Frankfurt in der ersten Halbzeit noch stark enttäuscht.
Es lief die erste Minute der Nachspielzeit, als die Frankfurter Eintracht noch einmal einen Angriff startete. Einen von Dutzenden in der zweiten Halbzeit. Und tatsächlich, mit dem letzten Torschuss gelang der U21 der Eintracht vor knapp 800 Zuschauern noch der 2:1 (0:1)-Siegtreffer im Duell der Talente-Teams gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Lukas Sonnenwald, erst kurz zuvor eingewechselt, schaffte es nach einer Hereingabe von Kapitän Nico Ochojski und der Kopfballverlängerung von Malik Pimpong den Ball aus spitzem Winkel im Tor der Pfälzer unterzubringen. Es war der verdiente Lohn für eine gute zweite Halbzeit, die freilich einer ersten Halbzeit gefolgt war, in der die Frankfurter doch stark enttäuschten.
Dabei waren die personellen Voraussetzungen deutlich besser als in den Wochen zuvor. Zum ersten Mal in dieser Saison standen zwei Spieler aus dem erweiterten Profikader in der Startelf, Jeremiaha Maluze und Malik Pimpong. Beide taten sich erst einmal schwer, in der für sie dann doch neuen Umgebung Rhythmus zu finden.
Angreifer Pimpong gelang das schneller, er war durchweg gefährlich. Bei Abwehrspieler Maluze dauerte es länger, er wirkte vor der Pause eher nachlässig. Bei der Führung der Gäste von Oleg Scacun (28. Minute) hatte Maluze wie seine Abwehrkollegen den Schützen völlig unbedrängt einköpfen lassen.
Das mit den Nachlässigkeiten wurde nach einer klaren Ansprache in der Kabine deutlich besser. Hilfreich war der schnelle Ausgleich. Es war noch keine Minute nach dem Wechsel gespielt, als Pimpong nach Flanke von Niklas Schaller zum Ausgleich einköpfen konnte. Fortan waren die Frankfurter dominant, drängten auf den zweiten Treffer. Gelb-Rot für Chernoh Bah nach Foul an Christian Prenaj half der Eintracht dann noch weiter auf die Sprünge.
Den Frankfurtern blieben dreizehn Minuten plus Nachspielzeit für den Siegtreffer. Trainer Glöckner bewies mit der Einwechslung von Stürmer Sonnenwald für Mittelfeldspieler Metehan Yildirim (82.) ein glückliches Händchen. Der Druck aufs Lauterer Tor wurde immer stärker, George Didoss traf nur die Latte, bevor Sonnenwald die Partie dann entschied. „Mentalität, Wille und Einsatz haben uns heute den Sieg gebracht“, sagte Glöckner, „das war nicht schön, aber am Ende verdient.“