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Nach seinem Krankenhausaufenthalt ist Vincent Kompany wieder zu Hause. Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat nach dem Pokalsieg gegen Magdeburg neue Details zur Erkrankung des Trainers verraten. Auf die Frage nach einem möglichen Comeback reagierte der 53-Jährige allerdings mit deutlichen Worten.
Der FC Bayern kann bei Vincent Kompany vorsichtig aufatmen. Der 40-jährige Belgier wurde nach mehreren Tagen im Krankenhaus wieder entlassen. Nach dem deutlichen 6:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg bestätigte Sportvorstand Max Eberl die erfreuliche Nachricht und gab gleichzeitig Einblicke in den aktuellen Gesundheitszustand des Bayern-Trainers.
„Also die Diagnose ist Hirnhautreizung, ist ein Unterschied“, stellte Eberl klar und grenzte die Erkrankung ausdrücklich von einer Hirnhautentzündung ab.
Die umfangreichen Untersuchungen seien mittlerweile abgeschlossen. Für die Verantwortlichen sei vor allem entscheidend, dass die Ursache der Beschwerden nun bekannt sei und Kompany entsprechend behandelt werden könne.
„Die Therapie bedeutet Ruhe. Das wird die nächsten Tage auf jeden Fall so sein“, erklärte der Bayern-Boss. Die Entlassung des Trainers bezeichnete er als „die schönste Nachricht heute am ganzen Tag“.
Deutlich emotionaler reagierte Eberl, als er auf einen möglichen Zeitpunkt für Kompanys Rückkehr an die Seitenlinie angesprochen wurde. Dass unmittelbar nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bereits wieder über ein Comeback diskutiert werde, sorgte beim Sportvorstand für Unverständnis.
„Aber das ist ja genau ein Stück weit die Perversität, die wir haben. Jetzt ist er gerade aus dem Krankenhaus raus, der Vorfall ist jetzt fünf Tage her und jetzt wird schon gefragt, wann ist er wieder da“, kritisierte Eberl.
Der 53-Jährige machte unmissverständlich deutlich, dass die Gesundheit des Trainers absolute Priorität genießt. „Er bekommt die Ruhe, er bekommt die Zeit, die er braucht, um wieder gesund zu werden“, betonte Eberl.
Einen konkreten Zeitpunkt für die Rückkehr konnte der Bayern-Boss nicht nennen. Erst wenn die behandelnden Ärzte grünes Licht geben, werde Kompany seine Arbeit an der Säbener Straße wieder aufnehmen.
Gleichzeitig zeigte sich Eberl optimistisch, dass der Belgier nach seiner Genesung wieder vollständig in seinen Traineralltag zurückkehren kann.
„Aber was ich gehört habe, ist es so, dass es 100 Prozent wieder gut wird“, erklärte der Sportvorstand. Dabei betonte er allerdings, dass er selbst kein medizinischer Experte sei und sich auf die Einschätzungen der Ärzte verlasse.
Eberl ist überzeugt, dass Kompany aus der gesundheitlichen Ausnahmesituation seine Lehren ziehen wird. Möglicherweise müsse der ehrgeizige Bayern-Coach künftig etwas stärker auf seine Belastung achten.
„Und vielleicht den einen Kaffee weniger, vielleicht den einen Nachmittag mehr frei“, erklärte Eberl mit einem Augenzwinkern.
Der Sportvorstand bezeichnete Kompany als intelligenten Menschen und absoluten Vollprofi, der mit der Situation verantwortungsvoll umgehen werde.
Fest steht: Beim FC Bayern möchte man keinerlei Risiko eingehen. Auch wenn Kompany möglichst schnell wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren dürfte, soll der Belgier erst dann seinen Job wieder aufnehmen, wenn er vollständig genesen ist und die Ärzte ihre Zustimmung geben.