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Raul Fernandez nach Katar-Sprint angefressen: «Habe gegen alle verloren»
Raul Fernandez nach Katar-Sprint angefressen: «Habe gegen alle verloren»
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Der angeschlagene Trackhouse-Athlet Raul Fernandez fuhr im MotoGP-Sprint von Katar auf den vierten Platz – statt auf das Podium. Bis zum Sonntag, gilt es ein Problem an seiner RS-GP gelöst werden.

Mit Platz 3 beim Mexiko-GP hat sich Kimi Antonelli zum jüngsten der nunmehr 36 Formel-1-Weltmeister gemacht. Der 20-jährige Italiener ist auf Rekordjagd. Die Tifosi träumen von Antonelli im Ferrari.

Der MotoGP-Samstag in Katar brachte eine positive Nachricht mit sich: «Der Finger funktioniert gut. Ich habe zwar etwas stärkere Schmerzen als am Freitag, aber das behindert mich nicht beim Fahren. » Um in besserer Verfassung zu sein, war der Trackhouse-Pilot im Vorfeld des Katar-Wochenendes zurück nach Spanien gereist, um Extra-Schichten mit dem eigenen Physiotherapeuten einzulegen – mit Erfolg: «Ich kann wieder kämpfen! » Doch damit hatte es sich schon mit den guten Nachrichten für den Spanier.

Im Sprintrennen am Samstag in Katar war dieser nach gutem Qualifying und dem vierten Startplatz auch auf diesem vierten Platz über die Ziellinie gefahren. Eine verpasste Chance für den Madrilenen: «Wir müssen für den Sonntag Lösungen finden. Wenn wir im Grand Prix genauso viel Zeit verlieren, dann werden wir Schwierigkeiten bekommen. Sonst wären wir schnell genug für einen Podiumsplatz.

» Doch die Schwierigkeiten begannen für den Mann mit der Nummer 25 schon nach dem Neustart des Rennens. In den ersten Kurven schliff sein Motorrad in Schräglage über den Asphalt, denn die Starthilfe der Aprilia war noch aktiv: «Ich war sicher, dass ich sie deaktiviert habe und weiß nicht, was da passiert ist. Auch da habe ich zu viel Zeit verloren. »Fernandez’ Hauptproblem jedoch: Die Beschleunigung seines Arbeitsgeräts.

«Ich bin unglaublich frustriert, denn auf diese Art um das Podium zu kämpfen ist unmöglich! Es ist egal gegen welche Marke, denn ich habe mit Aprilia, mit den Ducati, mit KTM und mit Honda gekämpft und ich habe gegen alle verloren. » Nach der Beschleunigungspassage bis zu 12 Kilometer pro Stunde langsamer als der Schnellste sei Fernandez’ Trackhouse-Maschine im Sprint gewesen und auf bis zu 0,3 Sekunden habe sich der Nachteil addiert, auch gegenüber anderen Rennern aus Noale.

«Wir müssen herausfinden, womit wir dieses Problem lösen können. Die ganze Runde über musste ich den Kurven die Zeit wieder auffangen, um sie dann auf der Geraden wieder zu verlieren. Es war auch egal, ob ich im Windschatten fahren konnte oder nicht», klagte der WM-Siebte. Auf die Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden des Lusail International Circuit dürfte das Problem keine Auswirkungen gehabt haben.

Zwar gehört Fernandez mit 351,7 km/h zu den drei langsamsten Piloten im Feld, die beiden weiteren jedoch:Mit Platz 3 beim Mexiko-GP hat sich Kimi Antonelli zum jüngsten der nunmehr 36 Formel-1-Weltmeister gemacht. Der 20-jährige Italiener ist auf Rekordjagd. Die Tifosi träumen von Antonelli im Ferrari. Am Sonntag steht eine wichtige Mission an: Möglichst viele Punkte für Aprilia im Kampf um die Marken-WM holen.

Nach dem Sprint in der Wüste gilt es 13 Punkte auf Bologna aufzuholen. Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-PostfachDie aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

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