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Qatar , 07.11.2026 - 17:45
Die WM-Entscheidung in der MotoGP ist wohl vertagt: Marc Márquez gewinnt zwar den Sprint, Jorge Martin hält seine WM-Chancen aber mit Rang drei noch am Leben.
Marc Márquez gewinnt einen chaotischen Sprint der MotoGP in Katar vor Fabio di Giannantonio.
Sein einziger verbliebener WM-Rivale Jorge Martin hält seine WM-Chancen mit Rang drei am Leben.
Pecco Bagnaia stürzt schwer, auch Marco Bezzecchi fällt nach einer Berührung mit Márquez aus.
Das Sprintrennen der MotoGP in Katar bringt absolutes Drama: Nach einem schweren Sturz von Pecco Bagnaia in Runde eins muss das Rennen mit der Roten Flagge abgebrochen werden. Bagnaia war von Fermin Aldeguer abgeräumt worden und blieb angeschlagen im Kiesbett liegen.
Beim Neustart mit fast einer halben Stunde Verzögerung rappelte es dann direkt erneut: WM-Leader Marc Márquez schoss mit einem unglücklichen Rempler Pole-Mann Marco Bezzecchi aus dem Rennen. Für den Italiener ist damit auch die letzte Mini-Hoffnung auf den WM-Titel geplatzt, Márquez blieb unbestraft.
Der Spanier lieferte sich anschliessend einen packenden Dreikampf mit seinem einzigen verbliebenen WM-Rivalen Jorge Martin und Ducati-Pilot Fabio di Giannantonio. Martin trotzte seinem gebrochenen Handgelenk und hielt bis kurz vor Schluss mit. Am Ende musste er sich aber mit Rang drei begnügen.
Damit kommt Marc Márquez dem WM-Titel einen weiteren Schritt näher – und hat theoretisch noch am Sonntag den Matchball. Allerdings müsste der Spanier dafür das Rennen (18 Uhr) gewinnen, während Jorge Martin leer ausgeht. Andernfalls fällt die WM-Entscheidung wohl in zwei Wochen in Portimão, ehe eine Woche später in Valencia das Saisonfinale steigt.