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Raul Fernandez nach Katar-Sprint angefressen: «Habe gegen alle verloren»
Raul Fernandez wollte aufs Podest, landete auf Position 4 Foto: Gold and Goose Raul Fernandez wollte aufs Podest, landete auf Position 4 © Gold and Goose

Der MotoGP-Samstag in Katar brachte eine positive Nachricht mit sich: «Der Finger funktioniert gut. Ich habe zwar etwas stärkere Schmerzen als am Freitag, aber das behindert mich nicht beim Fahren.» Um in besserer Verfassung zu sein, war der Trackhouse-Pilot im Vorfeld des Katar-Wochenendes zurück nach Spanien gereist, um Extra-Schichten mit dem eigenen Physiotherapeuten einzulegen – mit Erfolg: «Ich kann wieder kämpfen!» Doch damit hatte es sich schon mit den guten Nachrichten für den Spanier. Im Sprintrennen am Samstag in Katar war dieser nach gutem Qualifying und dem vierten Startplatz auch auf diesem vierten Platz über die Ziellinie gefahren.

Eine verpasste Chance für den Madrilenen: «Wir müssen für den Sonntag Lösungen finden. Wenn wir im Grand Prix genauso viel Zeit verlieren, dann werden wir Schwierigkeiten bekommen. Sonst wären wir schnell genug für einen Podiumsplatz.» Doch die Schwierigkeiten begannen für den Mann mit der Nummer 25 schon nach dem Neustart des Rennens. In den ersten Kurven schliff sein Motorrad in Schräglage über den Asphalt, denn die Starthilfe der Aprilia war noch aktiv: «Ich war sicher, dass ich sie deaktiviert habe und weiß nicht, was da passiert ist. Auch da habe ich zu viel Zeit verloren.»

Willkommen zum Rennwochenende in Katar
Willkommen zum Rennwochenende in Katar Foto: Gold and Goose
Paddock
Paddock Foto: Gold and Goose Photography
Streckenposten
Streckenposten Foto: Gold and Goose Photography
Marc Márquez & Jorge Martin
Marc Márquez & Jorge Martin Foto: Gold and Goose Photography
Pol Espargaró
Pol Espargaró Foto: Gold and Goose Photography
Johann Zarco
Johann Zarco Foto: Gold and Goose Photography
Francesco Bagnaia
Francesco Bagnaia Foto: Gold and Goose Photography
Raúl Fernández
Raúl Fernández Foto: Gold and Goose Photography
Cal Crutchlow
Cal Crutchlow Foto: Gold and Goose Photography
Enea Bastianini
Enea Bastianini Foto: Gold and Goose Photography
Fermin Aldeguer
Fermin Aldeguer Foto: Gold and Goose Photography
Lorenzo Savadori
Lorenzo Savadori Foto: Gold and Goose Photography
Jorge Martin
Jorge Martin Foto: Gold and Goose Photography
Luca Marini
Luca Marini Foto: Gold and Goose Photography
Iker Lecuona
Iker Lecuona Foto: Gold and Goose Photography
Der Start des Rennens
Der Start des Rennens Foto: Gold and Goose Photography
Franco Morbidelli
Franco Morbidelli Foto: Gold and Goose Photography
Raúl Fernández
Raúl Fernández Foto: Gold and Goose Photography
Pedro Acosta
Pedro Acosta Foto: Gold and Goose Photography
Maverick Viñales
Maverick Viñales Foto: Gold and Goose Photography
Ai Ogura
Ai Ogura Foto: Gold and Goose Photography
Diogo Moreira
Diogo Moreira Foto: Gold and Goose Photography
Marco Bezzecchi
Marco Bezzecchi Foto: Gold and Goose Photography
Fabio di Giannantonio
Fabio di Giannantonio Foto: Gold and Goose Photography
Pedro Acosta
Pedro Acosta Foto: Gold and Goose Photography
Marco Bezzecchi Foto: Gold and Goose Photography

Qualifying - Marc Márquez, Marco Bezzecchi & Fabio di Giannantonio

Foto: Gold and Goose Photography

Jorge Martin

Foto: Gold and Goose Photography

Fabio di Giannantonio

Foto: Gold and Goose Photography

Marc Márquez

Foto: Gold and Goose Photography

Sprint - Fabio di Giannantonio, Marc Márquez & Jorge Martin

Foto: Gold and Goose Photography

Willkommen zum Rennwochenende in Katar

© Gold and Goose

Fernandez’ Hauptproblem jedoch: Die Beschleunigung seines Arbeitsgeräts. «Ich bin unglaublich frustriert, denn auf diese Art um das Podium zu kämpfen ist unmöglich! Es ist egal gegen welche Marke, denn ich habe mit Aprilia, mit den Ducati, mit KTM und mit Honda gekämpft und ich habe gegen alle verloren.» Nach der Beschleunigungspassage bis zu 12 Kilometer pro Stunde langsamer als der Schnellste sei Fernandez’ Trackhouse-Maschine im Sprint gewesen und auf bis zu 0,3 Sekunden habe sich der Nachteil addiert, auch gegenüber anderen Rennern aus Noale.

«Wir müssen herausfinden, womit wir dieses Problem lösen können. Die ganze Runde über musste ich den Kurven die Zeit wieder auffangen, um sie dann auf der Geraden wieder zu verlieren. Es war auch egal, ob ich im Windschatten fahren konnte oder nicht», klagte der WM-Siebte. Auf die Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden des Lusail International Circuit dürfte das Problem keine Auswirkungen gehabt haben. Zwar gehört Fernandez mit 351,7 km/h zu den drei langsamsten Piloten im Feld, die beiden weiteren jedoch: Sieger Marc Marquez und der zweitplatzierte Fabio Di Giannantonio.

Am Sonntag steht eine wichtige Mission an: Möglichst viele Punkte für Aprilia im Kampf um die Marken-WM holen. Nach dem Sprint in der Wüste gilt es 13 Punkte auf Bologna aufzuholen.

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