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„Partie hätte ganz anders laufen können“: RSV Altenbögge vergoldet Traumstart mit Derbysieg
Der Mann des Abends: Torhüter Nils SchlechtendahlRSV Altenbögge TV IsselhorstMarkus Liesegang
Der RSV Altenbögge um seinen starken Torwart Nils Schlechtendahl feierte den nächsten Erfolg beim Nachbarn aus Oberaden. © Markus Liesegang

Der RSV Altenbögge-Bönen hat in der Verbandsliga den sechsten Sieg im sechsten Spiel eingefahren. Im Derby behielt das Team von Dirk Schmidtmeier in den entscheidenden Momenten die Ruhe.

Bergkamen – Auch die Cobras können die Roten Teufel nicht bezwingen: Der Handball-Verbandsligist RSV Altenbögge-Bönen hat sein sechstes Spiel gewonnen und im Derby beim SuS Oberaden mit dem 34:28 (18:13) seine weiße Weste gewahrt. „Zwölf Punkte jetzt zu haben und auch dieses Spiel zu gewinnen, muss man erstmal machen“, freute sich Trainer Dirk Schmidtmeier am Freitagabend besonders über das aus seiner Sicht zufriedenstellende Resultat. „In der zweiten Halbzeit hält unser Torwart Nils Schlechtendahl viele freie Würfe. Die Partie hätte auch anders ausgehen können.“

RSV Altenbögge vergoldet Traumstart mit Derbysieg gegen SuS Oberaden

Der RSV startete nach seinen Vorstellungen in die Partie und lag nach fünf Minuten mit 4:1 in Führung. Die Gäste ließen sich auch in der Folge von den lauten Fans auf den Rängen nicht beeindrucken. Als Routinier Gregor Stefek zum 9:3 (13.) einnetzte, brachte der Außenspieler die Halle zum ersten Mal zum Verstummen. Doch schnell wurde es wieder laut in der Römerberg-Sporthalle. Die Cobras verkürzten Tor für Tor und hatten die Bönener in der 23. Minute fast wieder eingeholt. Lukas Scholten erzielte das 11:12 (23.). Aber wie schon in der Vorwoche gegen Oespel-Kley gelang es dem Team von Schmidtmeier, kurz vor der Pause die Zügel noch einmal anzuziehen und die Führung wieder auszubauen, sodass nach 30 Minuten ein angenehmer Fünf-Treffer-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand.

In der zweiten Halbzeit trat Altenbögge wie ein Spitzenteam auf. Zwar schafften es die Gäste nicht, die nächsten zwei Punkte kontrolliert ins Ziel zu bringen, aber sie behielten in den entscheidenden Momenten die nötige Ruhe. Denn in der 44. Minute meldete sich Oberaden erneut zurück (24:25), kam aber wie schon im ersten Durchgang zu nicht mehr als dem Anschlusstreffer. Der RSV lag immer vorne. Jan Luca Stratmann traf in der 56. Minute schließlich zur endgültigen Entscheidung (27:33). Der Derbysieg war in trockenen Tüchern. „Die Mannschaft hat sich wieder aus der eigenen Schlinge rausgezogen“, sagte ein erleichterter RSV-Trainer Schmidtmeier.

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