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Es war ein ungewohntes Bild am gestrigen Mittwoch beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg (6:1). Harry Kane wurde vor und nach dem Spiel in der Allianz Arena frenetisch von Fans und Mitspielern gefeiert – in den 90 Minuten gegen den Zweitligisten spielte er aber keine Rolle und blieb die gesamte Spieldauer auf der Bank. „Ich habe mich mit ihm unterhalten. Er hat zuletzt sehr viel gespielt“, erklärte Co-Trainer Aaron Danks den Grund. Der Engländer wurde schlichtweg für den Klassiker am Samstag gegen Borussia Dortmund (18:30 Uhr) geschont.
Zu wertvoll ist der frischgebackene Ballon d’Or-Sieger für den deutschen Rekordmeister aktuell – und soll es auch bis 2029 sein. Seit Monaten laufen im Hintergrund die Gespräche zur Vertragsverlängerung. Diese ist längst Formsache, doch die Detailarbeit zieht den Prozess in die Länge, wie der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen bestätigt: „Das sind mit Papa und Bruder Kane natürlich viele Gespräche gewesen, und so ist das jetzt halt auch, aber wir wissen voneinander, dass wir diesen Zustand, solange es möglich ist, verlängern wollen.“
Wann die Verlängerung des 33-Jährigen verkündet wird, ist noch offen. ‚Sky‘ berichtet, dass der Deal noch in diesem Kalenderjahr, wohl aber nicht mehr vor dem Spiel gegen den BVB offiziell werde. Dreesen begründet den langen Weg zur Unterschrift wie folgt: „Das braucht halt ein paar Tage, ist normal, wenn Juristen miteinander die Feinheiten austauschen. Die wichtigen Themen haben wir alle schon vor der Ballon d’Or-Verleihung besprochen und ausgehandelt.“
In den Verhandlungen ging es unter anderem um eine Ausstiegsklausel für eine Rückkehr in die Premier League sowie ein Matching Right für Tottenham Hotspur. Ob der FCB diese Bedingungen erfüllt hat, ist noch nicht klar. Fest steht aber: Die Münchner können mit ihrem Torgaranten bis 2029 planen.