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Die TTG Vogelsberg gewinnt zuhause 7:3 gegen den TV Großen-Linden II. Spitzenspieler Schneider gewann dabei beide Einzel ohne Satzverlust.
Wer den Tabellendritten besiegt und damit den ersten Saisonsieg feiert, der muss sich keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Da aber Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge sind, heißt es weiter, aufmerksam zu sein. Der 7:3-Heimerfolg der TTG Vogelsberg gegen den TV Großen-Linden II in der Tischtennis-Bezirksoberliga fällt zumindest in die Kategorie „pure Erleichterung“!
„Es gab spektakuläre Ballwechsel gerade im vorderen Paarkreuz. Wir hatten viele Zuschauer in der Halle und die Stimmung war auch toll. Und der Start mit zwei Siegen in den Doppeln war ebenfalls stark. Mit diesem Erfolg sind wir wieder im Geschäft. Jetzt haben wir erst mal zwei Wochen Pause, dann kommt Horas“, frohlockte der Mannschaftsführer Alexander Heuser.
In der Tat, mit den beiden Siegen von Schneider/Frech (11:8, 14:16, 11:9, 11:9) und Heutzenröder/Heuser (8:11, 11:6, 11:7, 11:8) stellte die TTG früh die Weichen auf einen erfolgreichen Abend. Und so ging es zunächst auch weiter. Marian Schneider (11:7) und Andre Heutzenröder (13:11) behielten im ersten Paarkreuz im fünften Satz die Oberhand. Heutzenröder spannte die Nerven aller auf die Probe. Nachdem er die beiden ersten Sätze (13:11, 11:9) knapp für sich entschieden hatte, drohte die Partie (5:11, 6:11) zu kippen. Im Entscheidungssatz herrschte Hochspannung. Mit 13:11 behielt der TTG-Spieler dann die Übersicht und Oberhand. Als anschließend noch Alexander Heuser in souveräner Manier (12:10, 4:11, 11:9, 11:7) den fünften Sieg in Serie verbuchte, war der Bann gebrochen.
Spitzenspieler Schneider gewann auch sein zweites Einzel in überzeugender Manier (11:8, 11:5, 11:6). Patrick Frech holte nach dem deutlichen Verlust des ersten Satzes (4:11) nach zwei Stunden und 30 Minuten Spielzeit mit 11:9, 11:9 und 11:5 den siebten Punkt. Alle waren happy und schauen optimistisch nach vorn.
Vogelsberg: Schneider/Frech (1), Heuser/Heutzenröder (1), Marian Schneider (2), Andre Heutzenröder (1), Alexander Heuser (1), Patrick Frech (1).