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Im Endspiel des US Open Cups erlebte der frühere Bundesliga-Torwart Roman Bürki einen schmerzhaften Moment. Der 35-jährige Schweizer stieß in der 70. Spielminute heftig mit dem gegnerischen Stürmer Anass Zaroury von Columbus Crew zusammen. Dabei traf das Knie des Angreifers den Schlussmann von St. Louis City wuchtig am Kopf.
Nach der medizinischen Erstversorgung auf dem Platz trugen Helfer den verletzten Keeper auf einer Trage vom Feld. Auf dem Weg in die Kabine winkte der Routinier den besorgten Zuschauern jedoch bereits wieder zu. Wenig später gab sein Verein zudem eine erste Entwarnung und bestätigte den Transport in ein Krankenhaus.
📌 Bürki in Deutschland
Der Torhüter war demnach durchgehend bei Bewusstsein und spürte alle seine Extremitäten. Ohne ihren etatmäßigen Rückhalt musste die Mannschaft in das entscheidende Elfmeterschießen gehen. Dort avancierte Bürkis Vertreter Ben Lundt prompt zum entscheidenden Faktor auf dem Rasen.
Der eingewechselte Torwart parierte direkt den ersten Versuch der Schützen von Columbus Crew. Am Ende sicherte sich St. Louis City den Sieg im US-amerikanischen Gegenstück zum DFB-Pokal (5:3). Bei der Siegerehrung präsentierten die Teamkollegen neben der Trophäe auch Bürkis Trikot, dem an erster Stelle eine schnelle Genesung zu wünschen bleibt.
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Für das noch junge Franchise bedeutet dieser Triumph den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte. Der Club entstand erst im Jahr 2019 und mischt seit der Saison 2023 in der Profiliga MLS mit. Roman Bürki spielt seit 2022 für das Team und sicherte sich in seiner Premierensaison direkt die Auszeichnung als bester Torhüter der Liga. (mit dpa)