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Der TSV Otterfing gewinnt ein intensives Heimspiel gegen den SV Münsing-Ammerland mit 2:0. Antonio Mann trifft per Volleyschuss, und Andreas Eder verwandelt einen Strafstoß.
Otterfing – Einen echten Härtetest hatte Trainer Raphael Schwanthaler dem TSV Otterfing für das Heimspiel gegen den SV Münsing-Ammerland vorausgesagt, und genau dieser Härtetest sollte es auch werden. In einem umkämpften und sehr intensiven Spiel setzten sich die Otterfinger am Nordring mit 2:0 durch, vergoldeten damit den 6:1-Erfolg gegen Wolfratshausen am Mittwoch und stellten den Anschluss ans Mittelfeld der Kreisliga-Tabelle her. „Insgesamt war der Sieg verdient, weil wir in den entscheidenden Situationen da waren und die Tore gemacht haben“, erklärt Schwanthaler.
TSV: Stutz – Waschke, S. Eder, Schliersmair, Ruck – M. Eder, Müller, Mann, C. Blaschke – R. Blaschke (87. Bacher), A. Eder.
Tore: 1:0 Mann (37.), 2:0 A. Eder (61./FE).
Gelbe Karten: Müller, M. Eder – Buchloh, Meister, Mannweiler, Stingl.
Gelb-Rote Karte: M. Eder (72./Otterfing).
Schiedsrichter: Martin Horne.
Zuschauer: 75.
Wie vom TSV erwartet, kamen die Gäste druckvoll aus der Kabine. „Wir haben in dieser schwierigen Phase gut dagegengehalten“, berichtet der TSV-Coach weiter. Die TSV-Defensive um Julian Schliersmair und Christian Blaschke ließ nicht viel zu. Knapp zehn Minuten vor der Pause legten die Hausherren dann den Führungstreffer vor: Über Emil Ruck und Andreas Eder kam der Ball zu Raphael Blaschke, dessen Abschluss der Gäste-Keeper noch stark parierte. Doch Antonio Mann rückte nach und traf per Volleyschuss zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste stürmisch und wollten den Ausgleich erzwingen. Doch die Otterfinger waren erneut zur Stelle, unterbanden die Angriffe frühzeitig und hatten in Torwart Florian Stutz einen starken Rückhalt, der stets zur Stelle war, wenn es brenzlig wurde. Nach einer Stunde setzte sich Antonio Mann stark durch und wurde im Strafraum gelegt. Der Schiedsrichter ließ noch einmal Gnade vor Recht ergehen und zückte nur Gelb. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andreas Eder sicher zum 2:0.
Als nach gut 70 Minuten Magnus Eder die Ampelkarte sah, witterten die Gäste noch einmal ihre Chance. „Aber auch diese Phase haben wir gut überstanden, dagegengehalten und nichts Zwingendes zugelassen.“ Die Partie wurde ruppiger, doch die Gastgeber ließen sich nicht anstecken und brachten die Zwei-Tore-Führung mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über die Zeit. „Wir haben die Zweikämpfe von der ersten Minute angenommen und uns den wichtigen Sieg so erarbeitet, obwohl wir erneut umstellen mussten“, lobt Schwanthaler sein Team nach dem zweiten Heimsieg binnen vier Tagen. „Wir haben das als Team gut gelöst.“