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Der Taktikplan geht auf: FC Real Kreuth gewinnt 2:0 in Starnberg
Stets zur Stelle: FC-Keeper Louis Sachau (am Ball) hielt das Kreuther Tor gegen den FT Starnberg sauber.
Stets zur Stelle: FC-Keeper Louis Sachau (am Ball) hielt das Kreuther Tor gegen den FT Starnberg sauber. © Andrea Jaksch

Der FC Real Kreuth setzt auf eine kompakte Defensive und schlägt Starnberg auswärts mit 2:0. Das zweite Tor schrieb der Schiedsrichter Starnberg als Eigentor zu.

Kreuth – Wohl wissend, mit welchen Mitteln das Starnberger Team zum Erfolg kommen will, hatte sich der FC Real Kreuth einen Plan zurechtgelegt: eine kompakte Defensive, aus der mit einem schnellen Umschaltspiel Gefahr drohen sollte. Dies klappte beeindruckend gut. Die Hausherren hatten zwar die größeren Spielanteile, aber die Treffer zum 2:0-Sieg gingen auf das Konto der Tegernseer.

„Wir wussten genau, was auf uns zukommt. Und der Plan, wie wir dagegenhalten können, ging komplett auf“, zeigt sich der Kreuther Trainer Michael Zieringer hochzufrieden damit, wie sein Team das taktische Konzept umsetzte. Es ging nicht darum, den größeren Spielanteilen der Starnberger zu entgegnen, sondern mit pfeilschnellen Tempogegenstößen für Gefahr zu sorgen.

Dem Auftakttreffer ging ein ruhender Ball voraus: Marinus Höß spielte einen Ball, der als Flanke gedacht war, in den Torraum der Platzherren. Beiden Lagern gelang es nicht, die Flugbahn zu verlagern. Der Ball rauschte, ohne von Freund oder Feind berührt zu werden, durch den Torraum und rutschte zum 1:0 (26.) ins lange Eck. Die Antwort der Starnberger war absehbar. Sie versuchten mit noch mehr überfallartigen Angriffen, den Ausgleich zu erzwingen. Aber das Bollwerk der Kreuther hielt stand. Die Platzherren kamen mit ihren Angriffen regelmäßig bis rund 20 Meter vor das Kreuther Tor, aber hier war Endstation. Bei Distanzschüssen war der Gästetorwart Louis Sachau auf dem Posten.

Um nach dem Seitenwechsel nicht noch mehr unter Druck zu geraten, wechselten die Gäste in der Halbzeit aus. Ferdinand Zehetmeier, zu dessen Spielvermögen es gehört, Bälle festzumachen, um so seinen Mitspielern Zeit zu geben, sich wieder neu zu postieren, kam für Ludwig Hofbauer auf den Platz. Mit fortschreitender Spieldauer wurden die Gastgeber zunehmend nervöser. Sie drangen zwar regelmäßig bis in die Nähe der Strafraummarkierung vor, aber die Kreuther Abwehr verhinderte, dass für das eigene Tor eine Gefahr aufkeimte.

Die Entscheidung fiel zehn Minuten vor Abpfiff. Abermals schlug Höß den Ball in die Gefahrenzone, dieses Mal war es eine Ecke. Ein Kopfball von Andreas Götschl wurde zwar abgeblockt, aber der Ball landete vor den Beinen von Maxi Mayr, der zum 2:0 abstaubte. Dass der Unparteiische den Treffer Starnberg als Eigentor zuschrieb, war unerheblich. „Wir hatten mit einer perfekt umgesetzten Taktik Erfolg. Eine super Mannschaftsleistung“, war Zieringer nach dem Schlusspfiff voll des Lobes.

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