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Was für ein bitterer Auftakt für Marco Schwarz! Der Kärntner musste beim Riesentorlauf in Sölden seine Hoffnungen auf einen Spitzenplatz bereits nach zwölf Sekunden begraben. Ein Fahrfehler bedeutete das vorzeitige Aus für den ÖSV-Star.
Dabei waren die Erwartungen an Schwarz groß. Im Vorjahr hatte er am Rettenbachgletscher noch den zweiten Platz belegt und zählte auch diesmal zu den heißesten Podestkandidaten.
Mit Startnummer drei ging der Kärntner ins Rennen, doch schon nach wenigen Metern war sein Lauf vorbei. Schwarz rutschte weg, verpasste das folgende Tor und schied aus.
„Wer nicht voll riskiert, wird nichts gewinnen“
ORF-Experte Hans Knauß analysierte die entscheidende Szene: „Er war sehr spitz, was die Linie betrifft und dann muss er nachdrücken.“ Die Folge: „Es drückt ihn über den Innenski und über den Schuh raus.“
Schwarz dürfte bei seiner aggressiven Linienwahl letztlich zu viel riskiert haben. Knauß zeigte dafür allerdings Verständnis: „Aber wer nicht voll reinsikiert, wird hier sowieso nichts gewinnen.“
Für Österreich ist es bereits der zweite prominente Ausfall beim Weltcup-Auftakt. Am Samstag war Julia Scheib im Riesentorlauf der Damen ebenfalls vorzeitig ausgeschieden. Nun erwischte es mit Schwarz auch bei den Herren einen der großen heimischen Hoffnungsträger.