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Szenen wie im Oktober beim Derby gegen Mönchengladbach soll es am Sonntag gegen Leverkusen nicht geben. Schon einige Stunden vor dem Anpfiff zeigte die Polizei Präsenz.
Szenen wie im Oktober beim Derby gegen Mönchengladbach soll es am Sonntag gegen Leverkusen nicht geben. Schon einige Stunden vor dem Anpfiff zeigte die Polizei Präsenz.
Die Stadion-Vorwiesen an der Aachener Straße waren schon um 12 Uhr mit Gittern unterteilt. Der Bereich zur Haltestelle der KVB-Linie 1 wurde so rigoros abgesperrt. Um 12.45 Uhr postierte sich dann eine Reiterstaffel der Polizei am Absperrgitter, zudem marschierten Einsatzkräfte in Vollmontur und zahlreiche Sicherheitskräfte in blauen Westen auf. Sicherheit wird beim Spiel des 1.
FC Köln gegen Bayer Leverkusen am Sonntag, 8. November 2026, 15.30 Uhr groß geschrieben. Das war rund um das Rhein-Energie-Stadion weit vor Anpfiff deutlich zu erkennen.
Schließlich sollen Szenen wie Anfang Oktober vermieden werden. Damals waren Fans von Gladbach und Köln im Stadion auf der Nordtribüne aneinandergeraten. Die Gästefans verletzten zudem Sicherheitspersonal und Köln-Fans mit abgeschossenen Leuchtraketen. Das neue Sicherheitskonzept in Nordrhein-Westfalen wurde daraufhin überarbeitet.
Im Sommer hatten die Vereine mit NRW-Innenminister Herbert Reul das Konzept „Stadionallianz NRW“ ausgearbeitet. Ein Kernpunkt: keine massive Polizeipräsenz mehr im Stadion, mehr Verantwortung für die Sicherheitsdienste der Vereine. Doch das Gladbachspiel hat gezeigt: Es geht nur gemeinsam! Jetzt soll es wesentlich besser funktionieren mit der Sicherheit.
Reul ist Bayer-Fan, da schaut er genau hin. Die Gästefans sollen intensiver kontrolliert werden, damit weniger Pyrotechnik und selbstverständlich keine Nothämmer ins Stadion gelangen. Gegen Gladbach wurde im Oberrang eine Trennscheibe mit dem Werkzeug zertrümmert. Gegen Leverkusen wurde die Zahl an Sicherheitskräften erhöht.
Sie sollen im Oberrang Nord dafür sorgen, dass die rivalisierenden Fangruppen getrennt bleiben. Auch an den Einlasstoren gab es mehr Ordner und frühzeitigere Einlasskontrollen. Bislang ist der Derby-Sonntag ruhig verlaufen, die Polizei und die Vereine hoffen, dass es so bleiben wird. Nur auf dem Rasen soll es emotional, aber fair zur Sache gehen.