flag
back Zurück
Formel 1: Kimi Antonelli ist wieder fit - nur Charles Leclerc lässt designierten Weltmeister im ersten freien Training hinter sich

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen.

Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Leise Zweifel an Antonellis vorzeitiger Krönung in Mexiko waren am Donnerstag aufgekommen: Der 20-Jährige war krank, hatte sich am vergangenen Rennwochenende in Austin einen Virusinfekt eingefangen und ließ in Mexiko-Stadt daher die obligatorischen Medientermine aus. Am Freitag gab es dann schnell Entwarnung. "Er ist vielleicht ein bisschen müde, aber in den Briefings war er schon wieder der ganz normale Kimi", sagte der stellvertretende Teamchef Bradley Lord bei Sky. Die Krankheit habe den Italiener lediglich "zwei Tage ausgebremst".

Damit ist alles bereitet für den Triumph schon im fünftletzten Saisonrennen, für den Antonelli eigentlich gar nicht mehr viel tun muss: Wenn weder Lewis Hamilton im Ferrari noch George Russell im anderen Mercedes gewinnen, dann gehört der Titel ihm. Holt Antonelli selbst mindestens zwei Punkte, dann ist ohnehin alles klar. Hamilton wurde am Freitag Vierter, Russell war im ersten Training noch nicht dabei - er legte nicht als einziger Stammpilot eine Pause ein.

Nur Ferrari beim ersten freien Training in Stammbesetzung

Zehn der elf Teams nutzten den Auftakt in Mexiko, um Nachwuchspiloten ein wenig Zeit auf der Strecke zu geben, nur Ferrari trat mit der Stammbesetzung an. Leclerc setzte die deutliche Bestzeit und nährte damit die Hoffnung auf einen Ferrari-Sieg, die Scuderia gilt in der Höhenluft von Mexiko als Mitfavorit. Antonelli lag mehr als sechs Zehntelsekunden zurück, nur knapp dahinter landete Russells Vertreter: Der Däne Frederik Vesti wurde im anderen Mercedes Dritter.

Nico Hülkenberg belegte im Audi Rang 13, das zweite deutsche Werksauto durfte erstmals das britische Toptalent Freddie Slater steuern. Der Vizemeister der Formel 3 hatte allerdings Pech, einen Großteil des Trainings verbrachte er wegen technischer Probleme am Audi in der Garage, am Ende stand für den 18-Jährigen der 21. Platz.

Könnte Ihnen gefallen

Kimi Antonelli siegt beim USA-GP, Titelentscheidung vertagt

de.headtopics.com vor 9 Stunden

Trackhouse-Pilot Ogura zum Duell mit Marc Marquez: «Es ging heiß her!» - MotoGP

de.headtopics.com vor 25 Minuten

Mercedes-Ersatzfahrer sorgt für Aufsehen in der Formel 1

AUTOBILD.DE vor 18 Stunden

Jorge Martin bricht Sepang-Training ab: So beurteilt Aprilia die Lage

Motorsport-Total.com vor 1 Tag

Operation statt Katar-Rennen? Alex Marquez wägt alle Optionen ab

Motorsport-Total.com vor 4 Stunden

Antonelli vor Renn-Absage: Verschiebt sich der historische Titel erneut?

Merkur.de vor 1 Tag

Audi vergisst Kühler & versteckt Formel-1-Teile: 2 Strafen nach Mexiko-Trainings

motorsport magazin vor 10 Stunden