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Alexander Zverev hat sein erstes Match als offizielle Nummer eins der Tennis-Welt verloren. Der 29-Jährige musste sich in der zweiten Runde des Masters von Paris dem wiedererstarkten Italiener Lorenzo Musetti mit 6:7 (5:7), 2:6 geschlagen geben.
Der Turniersieger von 2024 verpasste nach einer enttäuschenden Leistung im neunten Anlauf beim Hallen-Masters erst zum zweiten Mal das Achtelfinale. Dabei hatte Zverev vor der Partie noch erklärt, dass die Müdigkeit, die ihn durch die Turniere in Asien begleitet hatte, kein Thema mehr sei. „Er hat wirklich gut gespielt und ich habe wirklich schlecht gespielt“, sagte Zverev. Es sei einer seiner schlechtesten Auftritte der vergangenen Monate gewesen. Musetti hat sich nach einem komplizierten Jahr voller Verletzungen zuletzt langsam wieder nach oben gekämpft.
In einem ausgeglichenen ersten Satz musste die Entscheidung im Tiebreak her. Zverev führte bereits mit 5:2, doch dann erhöhte sein Gegner das Risiko und wurde dafür belohnt. Musetti wählte als taktische Variante oft den Rückhand-Slice, wodurch Zverev mit seinen Schlägen nicht die gewohnte Power erzeugen konnte. Im zweiten Satz verlor der Hamburger früh sein Aufschlagspiel zum 1:2. Danach fehlte es ihm offensichtlich an Energie, noch mal zurückzuschlagen. Zverev ließ häufiger die Schultern hängen, ein innerliches Aufbäumen war nicht zu erkennen. Musetti nutzte die Schwächephase des Hamburgers gnadenlos aus.
dpa/sid