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0:7, 0:4 und nun ein 2:6 (2:4) im Heimspiel am Sonntag gegen die SpVgg Lam: Die Bilanz des SV Wenzenbach aus den letzten Partien in der Fußball-Landesliga Mitte sieht nicht sehr vielversprechend aus. In der ersten Partie nach der Trainerentlassung von Sepp Schuder und unter Interimscoach Marco Hackner kämpfte sich der SVW zwar nach Rückstand zurück, musste sich am Ende aber doch verdient geschlagen geben.
Auf dem Kunstrasenplatz am Jahnweg boten die Teams vom Anpfiff weg ein intensives und ereignisreiches Duell. Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Gäste mit 2:0 in Front. Zunächst verschätzte sich SVW-Keeper Max Baierl bei einem Freistoß von Christian Mühlbauer. Beim zweiten Treffer parierte Baierl hingegen zunächst einen Foulelfmeter von Mühlbauer stark, doch Markus Koller reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller.
Die Wenzenbacher rauften sich danach jedoch zusammen und kamen durch einen Kopfballtreffer von Dennis Pyka wieder ran (23.). Nach rund einer halben Stunde gab es im Nachgang einer Ecke die Dreifachchance zum Ausgleich, doch der Ball wollte zunächst nicht über die Linie. Nico Sturm schnappte sich dann das Spielgerät, zog in den Sechzehner und schloss zum 2:2 ab. „Die Spieler wollten heute ein Zeichen setzen und man hat deutlich gesehen, dass wieder Leben in der Mannschaft steckt“, meint Interimstrainer Marco Hackner.
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Seine Mannen gerieten kurz darauf allerdings erneut in Rückstand. Innenverteidiger Andreas Pegoretti lud Tim Welter mit einem kapitalen Schnitzer ein und der ließ sich nicht zweimal bitten (38.). Mit dem Pausenpfiff schnürte Welter noch den Doppelpack und erhöhte auf 4:2 für seine Farben.
Nach dem Seitenwechsel ließ das hohe Tempo der Partie etwas nach. Jonas Wittenzellner besorgte durch eine schönen Einzelaktion in der 55. Minute mit dem 5:2 die Vorentscheidung. Die Wenzenbacher waren in der Folge bemüht, aber kamen nicht mehr zu größeren Möglichkeiten. Nach einem Konter setzte der eingewechselte David Iglhaut dann mit dem 6:2 für die SpVgg dann den Schlusspunkt (83.). „Wir konnten die vorhandenen Defizite, insbesondere die individuellen Fehler und konditionellen Rückstände, noch nicht kompensieren. Insgesamt ging der Sieg für Lam daher in Ordnung“, bilanzierte Hackner.