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Der FC Bayern setzt bei der Kaderplanung bewusst auf eine kleinere Gruppe als in der Vergangenheit. Im Interview mit dem FC Bayern Magazin ‚51‘ erklärt Max Eberl dazu: „Die Kultur des FC Bayern heißt: aktiv Fußball spielen, mit herausragenden Fußballern. Und die kosten heute unfassbar viel Geld. Als ich kam, hatten wir 22 Vollprofis, die alle den Anspruch hatten zu spielen. Wir haben entschieden: Wir setzen auf absolute Top-Profis, die uns den Champions-League-Sieg bringen können. Dazu junge Spieler mit Potenzial, die auch Spielzeit erhalten.“
Um den Nachwuchsspielern auch entsprechend Spielzeit einzuräumen, damit sie ausreichend entwickeln können, verzichtet der Sportvorstand bewusst auf erfahrene Profis für die Breite des Kaders. „Das geht aber nur, wenn der Kader klein genug ist und der Trainer weiß: Ich muss diesen Jungen entwickeln, weil ich ihn morgen brauche“, so Eberl. Eines von zahlreichen Beispielen: Gestern kam David Santos Daiber (19) im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg (6:1) zu seinem dritten Profieinsatz. Dem Eigengewächs gelang in der Nachspielzeit sein erstes Tor für die erste Mannschaft.