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Dortmund gewinnt in letzter Minute gegen Bremen, muss zuvor aber eine bittere Elfmeter-Entscheidung hinnehmen. Diese beschäftigt Niko Kovac auch nach Abpfiff.
Niko Kovac hatte noch ein Wörtchen mit Robert Schröder zu reden. Bereits nach dem Abpfiff des Pokalkrimis gegen Werder Bremen (3:2) diskutierte der BVB-Trainer mit dem Schiedsrichter, in der Mixed Zone im Interview legte Kovac dann nach.
Was ihn ärgerte? Die Entscheidung für einen Elfmeter für Bremen in der 65. Minute, den Niclas Füllkrug zum 1:2 verwandelte – kurz danach erzielte Füllkrug auch das 2:2. Julian Ryerson hatte zuvor Mick Schmetgens im Strafraum am Arm gehalten.
„Das ist kein Elfmeter“, sagte Kovac auf SPORT1-Nachfrage kopfschüttelnd: „Da müssen wir nicht darüber diskutieren.“ Plötzlich guckte der Kroate an der Kamera vorbei, hob seinen Zeigefinger und rief: „War das ein Elfmeter?“
In diesem Moment lief das Schiedsrichterteam um Schröder vorbei. „Jungs, hört’s mir auf“, ergänzte Kovac: „Robert, haste ihn (die Elfmeterszene, Anm. d. Red.) gesehen?“ Das wollte Schröder nicht im Live-Interview klären, sodass Kovac lächelnd entgegnete: „Okay, alles gut. Passt. Jetzt habt ihr’s.“
Anschließend diskutierten Kovac und Schröder noch freundlich abseits der Kameras miteinander. Ohnehin wird Dortmunds Trainer die strittige Entscheidung am Ende verkraften können – dank des genialen Freistoßes von Marcel Sabitzer in der letzten Minute der regulären Spielzeit zog der BVB in die nächste Runde ein.