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Lamine Yamal sorgt gegen Betis Sevilla für Aufsehen. Der Barca-Star provoziert eine Rote Karte. Der gegnerische Coach wütet.
Nach dem 2:5 gegen den FC Barcelona hat Betis Sevilla vor allem mit einer Roten Karte gehadert. Trainer Manuel Pellegrini machte nach der Partie eine angebliche Provokation von Barca-Juwel Lamine Yamal für den Platzverweis eines Betis-Spielers verantwortlich und übte insgesamt scharfe Kritik an der Spielleitung.
„Ein Gefühl der Ohnmacht. Das 2:5 spiegelt nicht wider, wie das Spiel tatsächlich verlief. Unverständliche und unerklärliche Entscheidungen“, sagte Pellegrini bei DAZN. Besonders die Szene vor der Roten Karte gegen Facundo Bernal in der 54. Minute beim Stand von 2:3 brachte den Coach auf die Palme. Zumal Yamal nach dem Platzverweis auch noch lächelte.
Barca-Star Fermin saß auf dem Boden und wurde von Bernal umlagert. Yamal stürmte herbei und schubste den Sevilla-Profi massiv weg. Dieser reagierte umgehend und ließ sich zu zwei leichten Kopfnüssen hinreißen.
Yamal nahm dies dankend an und fiel wie vom Blitz getroffen zu Boden. „Der Platzverweis war eine Provokation von Lamine Yamal. Anstatt beide zu ermahnen, wurden wir immer benachteiligt. Es gibt keinen Grund, bei all diesen Aktionen genau diese zwei Maßstäbe anzulegen.“
Der Betis-Coach verwies zudem auf weitere strittige Situationen. In der 45. Minute hatte Giovani Lo Celso ein Traumtor erzielt, doch deutlich im Vorfeld hatte Cucho Hernández den Ball in einem Zweikampf leicht an die Hand bekommen. „Wir wurden in Unterzahl gebracht und ein Tor wurde aberkannt. Das war absurd. Die Hand hatte keinerlei Einfluss auf das Tor. Beim dritten Tor hatte Fermin den Fuß auf Kopfhöhe eingesetzt, und der VAR hat das nicht überprüft.“
Auch Betis-Verteidiger Fran Garcia zeigte wenig Verständnis für einige Entscheidungen. „Die Szene mit dem aberkannten Tor ereignete sich eine Minute vor dem Tor. Da gab es Zweikämpfe und viele Spielsituationen dazwischen. Man kann das auch anders interpretieren.“ Zudem bezeichnete er die Aktion vor dem Treffer von Gabriel Jesus als „gefährliches Foul von Fermin“.
Innenverteidiger Valentin Gómez kritisierte ebenfalls die unterschiedliche Ahndung von mehreren Vergehen: „Die Rote Karte gehört nun mal zum Spiel dazu. Am Ende schadet sie uns. Bei ihnen gibt es nur gelbe Karten. Das sind Entscheidungen, gegen die wir nichts ausrichten können.“
Héctor Bellerín nahm die Mannschaft trotz aller Kritik auch selbst in die Pflicht. „Es gab ein paar ungerechte Entscheidungen. Und dann können wir uns die rote Karte einfach nicht leisten.“ Der Verteidiger ergänzte: „Ich habe mit Facundo gesprochen, und er entschuldigt sich bei der Mannschaft. Wir haben trotzdem bis in die letzten Minuten Widerstand geleistet. Gegen alles und gegen alle.“