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Di Giannantonio ist zurück: VR46 glänzte im Zeittraining mit Rekordtempo
Flutlicht-Star: Fabio Di Gianntonio brillierte Foto: Gold and Goose Flutlicht-Star: Fabio Di Gianntonio brillierte © Gold and Goose

Zum Auftakt des MotoGP-Wochenendes in der Wüste von Katar führte kein Weg an Fabio Di Giannantonio vorbei. Nach Platz 4 im FP1 und der Mittagssonne steigerte sich «Diggia» unter Flutlicht signifikant. Die Nummer 49 war dabei nicht nur über eine Runde der Maßstab. Von Beginn an der einstündigen Sitzung, also noch mit härteren Rennreifen pendelte Di Giannantonio in den Top-6.

Als die softe Kombination montiert war, gab es kein Halten mehr. Mit Marc Marquez und Aprilia-Pilot Bezzecchi unterbot der VR46-Racer zunächst exklusiv die Marke von 1:51 min. Als Aprilia-Frontmann Bezzecchi Platz 1 sicher schien, fand Fabio Di Giannantonio weiter Zehntel. Kurz vor der Flagge blieb die Uhr für die Neon-Ducati bei der Rekordmarke von 1:50,406 min stehen. Damit war die Marke von Marc Marquez aus dem Vorjahr um gut ein Zehntel unterboten.

Entsprechend breit das Grinsen des Italieners beim anschließenden Media-Debrief. Di Giannantonios Fazit fiel nahezu perfekt aus: «Der Tag war richtig gut – mit Ausnahme der ersten beiden Stints im FP1, als wir noch zwei Sekunden hinter der Pace waren. Doch dann lief es und ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Änderungen die wir gemacht haben, waren goldrichtig – ich denke mir nur, dass es schade ist, dass wir das nicht schon vor einigen GP gemachten haben.»

Rundenrekord und Platz 1: Fabio Di Giannantonio Foto: Gold and Goose Photography Rundenrekord und Platz 1: Fabio Di Giannantonio © Gold and Goose Photography

Zuletzt war das Thema «Topspeed» dauerhaft im Gespräch bei Fabio Di Giannantonio. In Losail stellte Di Giannantonio unter Beweis, dass es in der Küste andere Prioritäten gibt. Der Rekordhalter wurde unter den 18 Piloten auf Rang 12 in Sachen Höchstgeschwindigkeit geführt. Auf Honda-Rookie Diogo Moreira büßte Di Giannantonio sechs, auf die schnellste Ducati und Iker Lecuona fünf km/h ein.

Mit Platz 3 beim Mexiko-GP hat sich Kimi Antonelli zum jüngsten der nunmehr 36 Formel-1-Weltmeister gemacht. Der 20-jährige Italiener ist auf Rekordjagd. Die Tifosi träumen von Antonelli im Ferrari.

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Das Tempo von Fabio Di Giannantonio nicht mitgehen konnte der Boxennachbar. Franky Morbidelli verlor gut einer Sekunde und muss als 12. am Samstag ins erste Qualifying.

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