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Gute Nachrichten für die heimischen Tennis-Fans: Deutschlands Topstar Alexander Zverev pausiert – aber nicht während Wien! Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Gernot Bachler.
Jannik Sinner hat seine Saison bereits beendet, Joao Fonseca desgleichen, für die nächste Woche sagten mit Felix Auger-Aliassime und Casper Ruud weitere Topspieler Turniere verletzt ab. Der dichte Kalender fordert im Herbst Jahr für Jahr seinen Blutzoll. Auch Alexander Zverev meinte nach dem Semifinal-Aus beim Schanghai Masters, dass er eine Pause dringend benötige.
Der Deutsche hat heuer auf dem Weg zur Nummer eins, die er bald übernehmen wird, bereits 78 Spiele bestritten. Daher weint er dem umstrittenen saudischen „Six Kings Slam“, der abgesagt wurde, keine Träne nach. Ein Verzicht auf Wien ist laut Erste-Bank-Open-Turnierdirektor Herwig Straka kein Thema. Beim Kontakt mit Zverev vor wenigen Tagen war der Deutsche Feuer und Flamme für Wien, stellte sogar eine mögliche Teilnahme am Red Bull BassLine am 23. Oktober in den Raum.
Die Verletzungen sind mit ein Faktor, dass es in Schanghai nach dem Märchen von Valentin Vacherot im Vorjahr mit Alejandro Davidovich Fokina zum zweiten Mal in Folge einen Überraschungssieger gibt. Auf ihn könnte Österreich beim Davis-Cup-Finale in Bologna treffen. Spaniens Kapitän David Ferrer signalisierte, dass er bereit wäre, ihn „trotz mehrfacher kurzfristiger Absagen“ wieder einzuberufen. Neben dem in Schanghai unterlegenen Finalisten Rafael Jodar und Carlos Alcaraz.