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Zwei Jahre hat er Manchester United trainiert. Nun teilt Erik ten Hag gegen Cristiano Ronaldo aus. Und zwar heftig.
Dicke Freunde? Das wird nichts mehr. Bei Manchester United lief es zwischen Coach Erik ten Hag (56) und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo (41) überhaupt nicht rund.
Nun redet sich der Niederländer den Frust von der Seele. Gegenüber „The Athletic“ schaut er auf seine Phase als Chefcoach der „Red Devils“ zurück. Der Weltstar kommt dabei richtig schlecht weg.
Für viele Fans im Rheinland ist der Niederländer ein bekanntes Gesicht. Zwischen Juli und September 2025 war er Chefcoach in Leverkusen, zwischen 2013 und 2015 betreute er die Bayern-Reserve (FC Bayern II).
Sein Urteil über den Portugiesen fällt bitter aus: „Er hat die Mannschaft im Stich gelassen, und er hat mich im Stich gelassen, denn wir hatten mit ihm geplant.“ Das berichtet „Sport Bild“.
Ten Hag weiter: „Ich habe ihn darauf angesprochen. Ich habe oft zu ihm gesagt: ,Ronnie, alle arbeiten für dich, um dich in die richtige Position zu bringen – aber wenn du es selbst nicht in den Strafraum schaffst, kannst du auch kein Tor erzielen.‘ Dazu war er nicht in der Lage. Es ist ein Missverständnis zu glauben, ich hätte von ihm erwartet, dass er das Pressing übernimmt und sich dabei völlig verausgabt. Er konnte es schlichtweg nicht. Er ist weder mit noch ohne Ball gelaufen. Der Grund dafür war, dass er sich nicht entsprechend vorbereitet hatte.“
Kurzer Rückblick: Der Abschied von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson (84) hat bei den „Red Devils“ eine riesige Lücke gerissen. Seitdem ringt der Klub um seine Identität.
Und um die alten Erfolge. Auch ten Hag nahm sich vor, den Verein aus der Premier League zurück unter die besten Teams der Welt zu führen. Das ging schief.
Nach starken Jahren mit Ajax Amsterdam heuerte der Niederländer im Sommer 2022 in Manchester an. CR7 trug zu dem Zeitpunkt schon seit zwölf Monaten wieder das United-Trikot. 2021 hatte seine Rückkehr für Furore gesorgt – zu jenem Verein, bei dem der Portugiese schon zwischen 2003 und 2009 auf dem Platz gestanden hatte. (red)