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Daniel Thioune sprach von einer schönen Momentaufnahme, die sich durch die jüngsten Wochen und auch den 2:0-Heimsieg über die TSG Hoffenheim ergibt. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Nach nun acht Spieltagen steht Werder Bremen auf dem fünften Tabellenplatz. Die letzte und bislang auch einzige Niederlage in der Bundesliga liegt inzwischen über zwei Monate zurück.
Eine Ausgangslage, die natürlich auch direkt mit Niclas Füllkrug zusammenhängt. Aktuell trifft und trifft der Angreifer am laufenden Band. In zehn Einsätzen konnte er bereits zwölf Tore für den Klub erzielen, an den er zurzeit zurück ausgeliehen ist. Als sehr speziell bezeichnete er dieses Gefühl, wieder für Werder auf Torejagd zu gehen – was ihn auch "extrem stolz" mache.
Und mit jedem einzelnen Tor heizt Füllkrug die Diskussionen um ein etwaiges Comeback bei der Deutschen Nationalmannschaft weiter an – oder lässt sie zumindest am leben.
"Ich habe mich dafür ausgesprochen, weil es grundsätzlich für mich ein Selbstverständnis ist, ..."
Thioune über Füllkrug-Comeback beim DFB
Thioune vertritt dabei eine ebenso klare wie unmissverständliche Haltung: Der Werder-Cheftrainer wünscht sich die Füllkrug-Rückkehr beim DFB. "Ich habe mich dafür ausgesprochen, weil es grundsätzlich für mich ein Selbstverständnis ist, dass die, die die beste Leistung bringen, auch die sein sollten, die dann für Deutschland spielen", argumentierte er entsprechend deutlich (via Deichstube).
"Aber das letzte Wort gehört dem Bundestrainer, ich habe da keine Erwartungshaltung an ihn", machte Thioune zugleich klar. An der Weser sei man "einfach froh", Füllkrug in der aktuellen Verfassung im Team zu haben. Zugleich zeigte sich der Coach davon überzeugt, dass der 33-Jährige zurzeit aber auch "jeder andere Mannschaft" helfen könne.
Einen etwaigen Austausch seinerseits mit Jürgen Klopp habe es bislang jedenfalls nicht gegeben, verriet Thioune zudem. "Ich weiß nicht, welche Beweggründe auf dem Papier von Jürgen Klopp stehen, diesen Kader zu bauen", führte er weiter aus. Der Bundestrainer werde aber "die beste Entscheidung treffen für den deutschen Fußball", zeigte er sich sicher. Selbst wenn er nicht in erster Instanz mit Füllkrug plane, könne es ja trotzdem noch passieren, "dass man auf Niclas noch mal zurückgreifen müsste".