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Gladbach: Fan-Frust und Pfiffe! Alexander Blessin reagiert
Videoclip • 01:49 Min
Nach dem katastrophalen Null-Punkte-Saisonstart von Borussia Mönchengladbach sorgen nun Leaks aus der Kabine für zusätzlichen Zündstoff beim Krisenklub der Bundesliga.
Schon nach sechs Spielen in der Bundesliga-Saison 2026/27 steht Borussia Mönchengladbach mit dem Rücken zur Wand.
Die "Fohlen" haben bislang alle Partien verloren, sind am Tabellenende und auch der Trainerwechsel hin zu Alexander Blessin zeigte keinerlei positive Wirkung.
Nun sorgen Leaks der "Sportbild" aus der Kabine der Borussia für zusätzlichen Zündstoff, zeigen sie doch einige Probleme im Team des Schlusslichts deutlich auf.
Mittwoch, 21.10. 23:00 • Fussball
60 Min
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Freitag, 23.10. 23:10 • Fussball
45 Min
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Samstag, 24.10. 13:55 • Fussball
125 Min
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Dem Bericht nach sei die Mannschaft zwar zu diesem Zeitpunkt nicht zerstritten, aber zu brav und zu leise. Nicht zuletzt aufgrund der Negativ-Erlebnisse kam es zuletzt wohl auch zu immer weniger Zusammenkünften des Teams abseits von Training und Ansprachen.
Die Teamabende sollen zuletzt ebenfalls kaum noch zustande gekommen sein, Grüppchenbildung nehme zu, nicht zuletzt wegen sprachlicher Probleme. Daher soll den Japanern im Kader zuletzt auch ein Dolmetscher zur Seite gestellt worden sein, um sie besser ins Team integrieren zu können.
Ein weiterer Vorwurf sei, dass sich der Verein zu sehr sportlich und hierarchisch von Stürmer Tim Kleindienst abhängig gemacht habe. Aktuell fällt der 31-Jährige allerdings erneut wegen eines Muskelfaserrisses aus.
Zudem soll der Routinier die Kabine zuletzt gespaltet haben durch kritische Aussagen über seine Mitspieler. "Weniger TikTok gucken", sagte Kleindienst über einige Kollegen, was bei diesen wenig überraschend nicht gut angekommen sein soll.
Der neue Coach Blessin bezeichnete den Vortrag der Gladbacher zuletzt auch schon als "Angsthasenfußball", das größte Problem der Borussia liegt aber wohl in der Kaderzusammenstellung. Sportchef Rouven Schröder hat - vorwiegend aus finanziellen Zwängen - die gesamte Achse des Teams aus der Vorsaison abgegeben.
Rocco Reitz (RB Leipzig) und Nico Elvedi (Leeds) wurden verkauft, die Leihspieler Haris Tabakovic und Yannik Engelhardt nicht gehalten. Darüber hinaus hat das Verletzungspech knüppelhart zugeschlagen. Neben Kleindienst fallen auch noch Jens Castrop, Jan Leszczynski, Enzo Leopold und Nicolas Kühn teilweise längerfristig aus.
Inmitten der sportlichen Talfahrt soll Blessin zusammen mit der sportlichen Leitung eine Kommunikationsstrategie vereinbart haben. Statt verbal auf das Team draufzuhauen nach null Punkten und 8:20 Toren, wolle man der Mannschaft weiterhin das Vertrauen aussprechen.
Ziel dieser Vorgehensweise sei, der verunsicherten Truppe wieder Selbstvertrauen, Energie und Teamgeist zu geben, um den sportlichen Turnaround zu schaffen. Vor der 1:2-Heimpleite zuletzt gegen Hoffenheim führten Blessin und Schröder dem Bericht nach viele Einzelgespräche. Nach der Partie soll Blessin im Mannschaftskreis klar gesagt haben: "Die Schwachen bleiben liegen, die Starken werden aufstehen."