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Brutal! Gladbach-Trainer Blessin faltet eigene Spieler zusammen

Das sind brutale Aussagen! Gladbach-Trainer Alexander Blessin nimmt nach der nächsten Pleite kein Blatt vor dem Mund.

Alexander Blessin kritisiert seine Mannschaft deutlich.

Bei Borussia Mönchengladbach liegen die Nerven blank! Nach der sechsten Niederlage im sechsten Bundesliga-Spiel platzte Trainer Alexander Blessin der Kragen. Der 52-Jährige rechnete nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim mit seiner Mannschaft ab. Besonders die Spielweise brachte ihn auf die Palme.

Schon zur Halbzeit hatte es für Gladbach ein Pfeifkonzert gegeben. Die Fans verabschiedeten ihre Mannschaft beim Stand von 0:1 mit deutlichem Unmut in die Kabine. Blessin konnte die Reaktion verstehen. Nach dem Spiel kritisierte er vor allem die mutlose Vorstellung vor der Pause.

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Gladbach-Trainer kritisiert mutlose Spielweise

„So kriegt man nicht die Fans. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit, wenn wir jeden Pass nach hinten spielen, das ist Angsthasenfußball. Das kann nicht sein und das habe ich den Jungs auch gesagt“, schimpfte Blessin am DAZN-Mikrofon.

Doch nicht nur die fehlende Entschlossenheit ärgerte den Gladbach-Coach. Auch das Abwehrverhalten seiner Spieler nahm er auseinander. „Und da geht es wirklich um die Basics: Wir laufen nach, wir blocken nicht, wir sind nicht am Mann, wir lassen aufdrehen. Die einfachen Dinge, sollte man denken.“

Dabei hatte Gladbach nach dem Seitenwechsel zunächst ein anderes Gesicht gezeigt. Blessin erkannte eine „ganz andere Energie“. Bereits in der 49. Minute gelang der Ausgleich. Doch die Freude hielt nicht lange. Erneut leisteten sich die Fohlen entscheidende Fehler in der Defensive.

„Duckmäuser brauchen wir nicht“

Auch über die Schiedsrichterentscheidung nach einem Zusammenprall zwischen Kevin Diks und Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann wollte Blessin nicht diskutieren. „Das angebliche Foul sehe ich nicht. Das passt, die Entscheidung war absolut in Ordnung.“

Stattdessen nahm der Trainer seine Mannschaft in die Pflicht. Im Training müsse man Probleme künftig offen ansprechen. Dann werde sich zeigen, welche Spieler bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Seine deutliche Ansage: „Duckmäuser brauchen wir nicht. Es gilt, dem Druck standzuhalten. Wir müssen schleunigst dahinkommen, wie wir verteidigen wollen.“

Erschwerend kommt für Gladbach die Personalsituation hinzu. Blessin verwies auf wenige gemeinsame Trainingseinheiten und zahlreiche Ausfälle. Besonders bitter: Kapitän Tim Kleindienst muss weiterhin pausieren. „Er hat eine neue strukturelle Verletzung. Die ist jetzt zwar nicht so groß, aber ich glaube, gegen den VfB wird er noch nicht dabei sein, und im DFB-Pokal wird es auch nicht klappen, denke ich.“

Damit wartet auf Gladbach die nächste schwierige Aufgabe. Nach sechs Pleiten zum Saisonstart muss Blessin dringend Antworten finden. Seine Spieler wissen spätestens nach dieser Abrechnung, was der Trainer von ihnen erwartet.

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