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Uli Hoeneß spricht über die schwierige Situation von Jamal Musiala. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hat große Zweifel, ob der 23-Jährige jemals wieder sein Topniveau erreicht.
Während Jamal Musiala seinem Comeback immer näher kommt, hat Uli Hoeneß mit bemerkenswerten Worten aufhorchen lassen. Der Ehrenpräsident des FC Bayern äußerte sich im „Sonntags-Stammtisch“ des Bayerischen Rundfunks zur Situation des 23-Jährigen, der seit Ende September an einem Muskelfaserriss laboriert und in der Vorbereitung infolge einer neurologischen Dysfunktion zweimal zusammengebrochen war.
„Da sind wir in einem Dilemma. Er hat eine Krankheit, die nicht ohne Weiteres heilbar ist, die aber durch Medikamente einigermaßen beherrschbar ist“, erklärte Hoeneß am Sonntag und warf dann eine brisante Frage auf: „Aber ob er jemals wieder die Leistungsfähigkeit hat, die er mal hatte …“
Damit stellte der 74-Jährige öffentlich infrage, ob Musiala nach seiner Erkrankung noch einmal sein früheres Topniveau erreichen kann.
„Jetzt kriegt er aber weiterhin Geld. Aber stellen Sie sich mal vor, der FC Bayern würde jetzt seinen Vertrag infrage stellen. Das, was er jetzt leisten kann, ist ja nicht mehr das, was im Vertrag steht.“ Die Erkrankung sei in Musialas Vertrag nicht geregelt.
Der Mittelfeldspieler steht beim FC Bayern noch bis 2030 unter Vertrag. Jüngst nahm Musiala wieder das Mannschaftstraining auf und soll nach der Länderspielpause einsatzfähig sein.
Im August hatte Musiala in einem Statement geschrieben, dass bei ihm „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt“ wurden. Diese seien „auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen“.