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Der Motorrad-WM-Tross macht sich bereit für das viel diskutierte MotoGP-Wochenende in Katar, wo auf dem Lusail International Circuit wieder bei Flutlicht um WM-Punkte gefahren wird. «Die Anreise war okay, alles hier sieht normal aus», stellte Red-Bull-KTM-Ass Pedro Acosta am Donnerstag fest.
«Ich kann es verstehen – wenn man sich alles in den Medien durchliest, kann einem schon angst und bange werden. Aber am Ende des Tages müssen wir das tun, was unsere Verträge beinhalten», betonte Acosta. «Wir müssen auch professionell sein in Bezug auf die Meisterschaft sowie auf die Teams und Hersteller.»
Pedro Acosta holte 2025 in Doha Platz 8 im Hauptrennen – mit 14 Sekunden Rückstand auf Sieger Marc Marquez. Im Sprint landete der 22-Jährige aus Murcia gar nur auf Position 11. Der Spanier erinnerte sich: «Im Jahr 2024 hatte ich hier in Doha den Speed, hatte aber nicht die Erfahrung. Brad war glaube ich auf Platz 2. Maverick war dann 2025 sehr schnell, als ich und Brad Probleme hatten. Uns fehlt noch ein wenig der Speed, in Malaysia hatten wir in dieser Hinsicht das Nachsehen.»
In der Gesamtwertung liegt Acosta derzeit auf Rang 4. Auf WM-Leader Marc Marquez (Ducati) fehlen ihm bereits 104 Punkte. «Es sind jetzt noch drei Rennwochenenden zu fahren. Glücklicherweise sind wir mathematisch immer noch im WM-Rennen – zwar weit weg und fast unmöglich aber noch dabei», bemerkte der 22-Jährige. «Realistischer gesehen sind wir noch im Kampf um Platz 3 – mehr mit Marco, denn Jorge ist schon zu weit weg. Eines ist klar: Ich muss viele Punkte aufholen, und ich müsste eigentlich mehr oder weniger jedes Rennen gewinnen – und das ist glaube ich derzeit unmöglich. Aber wir werden versuchen, die Lücke zu Marco zu schließen – das wird unser Ziel sein von hier an bis zum Saisonende.»