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Stürmer mit langer Leidenszeit: - Nach 839 Tagen: «Neuzugang» Conte läuft erstmals für YB auf

Den Cup-Sechzehntelfinal in Taverne wird Facinet Conte nicht so schnell vergessen. Es ist sein langersehntes YB-Debüt.

Diskussionslos mit 5:0 gewannen die Young Boys am Sonntag im Cup-Sechzehntelfinal gegen Taverne (1. Liga). Alle Tore waren im ersten Durchgang gefallen. Trainer Gerardo Seoane konnte in der Pause ohne grosse Bedenken ein paar Veränderungen vornehmen. Der 47-Jährige brachte einen Spieler, der etwas in Vergessenheit geraten war: Facinet Conte.

Der 21-jährige Angreifer aus Guinea gab sein Debüt für die Berner – und das, obwohl er seit Juli 2024 bei «Gelb-Schwarz» unter Vertrag steht. Doch kurz nach seinem Millionentransfer von Bastia zu YB verletzte sich Conte im Training schwer. Die Diagnose: Kreuzbandriss und monatelanges Out. Es war der Beginn einer langen und besonders unglücklichen Leidenszeit.

Die Genesung schritt nicht wie erhofft voran. Etliche Komplikationen und Rückschläge verhinderten das langersehnte YB-Debüt. Aus Monaten wurden Jahre. Seit seiner Verletzung vor über 2 Jahren verpasste Conte mehr als 100 Spiele. 839 Tage sind seit seinem Transfer vergangen.

Fast der perfekte Einstand

Doch nun ist das hoffnungsvolle Offensivtalent, das Tempo und Torgefahr vereint, zurück. «Ich bin froh, hier mit meinen Teamkollegen zu sein und mein erstes Pflichtspiel bestritten zu haben. Ich bin glücklich», sagte der Nationalspieler Guineas (6 Länderspiele, 1 Tor) nach seinem Einstand in Taverne. Er habe nie aufgegeben und immer hart trainiert, erklärte Conte gegenüber SRF weiter.

Es war ein weiterer, wichtiger Schritt für ihn.

Beinahe wäre es das perfekte Debüt geworden. Nach einer knappen Stunde setzte Conte den Ball aus guter Position aber über den Kasten. «All meine Mitspieler wollten, dass ich ein Tor schiesse. Leider ist es nicht passiert. Also warte ich auf das nächste Spiel», schmunzelt Conte.

Und was meint sein Chef Seoane? «Es war ein weiterer, wichtiger Schritt für ihn. Er spielte eine ganze Halbzeit und kam zur einen oder anderen Torchance. Es ist wichtig, dass er Verbindungen zu seinen Mitspielern aufbaut.» Dem YB-Trainer ist aber bewusst, dass es noch einige Schritte brauche, damit Conte auch in der Super League für Aktionen sorgen könne. Der Anfang ist jedenfalls gemacht.

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