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Im zweiten Training distanziert der neue Champion die Konkurrenz.
Kein Kater nach der Titelparty: Kimi Antonelli hat auch als neuer Weltmeister einmal mehr die Konkurrenz distanziert. Im zweiten Training zum Großen Preis von Brasilien (Sonntag, 18.00 Uhr MEZ/Sky) drehte der jüngste Champion der Formel-1-Geschichte in 1:10,783 Minuten die schnellste Runde des Tages. Der Mercedes-Pilot lag im Nebel von Sao Paulo damit deutlich vor Lando Norris im McLaren (+0,253 Sekunden), der zuvor die erste Session für sich entschieden hatte.
Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull. Der Niederländer, Sieger von drei der letzten vier Grand Prix, lag vor Antonellis Teamkollege George Russell und Oscar Piastri im zweiten McLaren. Erst dann folgten die beiden Ferrari-Streithähne Lewis Hamilton sowie Charles Leclerc, der nach der Geburt von Tochter Bianca erst verspätet nach Brasilien gereist war und die erste Session ausgesetzt hatte.
Vor dem zweiten Training hatte Scuderia-Teamchef Fred Vasseur von einer „gut verlaufenen“ Krisensitzung mit beiden Piloten gesprochen. „Die Richtlinien sind nach wie vor dieselben“, sagte der Franzose, seine Fahrer müssten „sich gegenseitig respektieren“. Vor allem aber müssten sie „die Marke, das Team, die Mitarbeiter zu Hause und an der Rennstrecke respektieren“, sagte Vasseur. Schließlich komme „an erster Stelle“ Ferrari.
Nico Hülkenberg wartet derweil noch auf seine ersten Runden in Interlagos. Im ersten Training hatte Nachwuchshoffnung Freddie Slater den Audi des deutschen Fahrers übernommen, war aber nach wenigen Minuten mit einem vermuteten elektrischen Problem ausgerollt. Weil das Team für die Suche nach der Ursache länger benötigte, konnte der Emmericher nicht auf die Strecke fahren.
Am Samstag geht es mit der dritten Trainingssession (15.30 Uhr MEZ) weiter, anschließend folgt das Qualifying (19.00 Uhr MEZ/jeweils Sky) für den Grand Prix. Dabei könnte laut Wetterprognose der Regen einen entscheidenden Faktor spielen.