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Wie schon beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring sorgte Max Verstappen auch beim Finale der GT World Challenge in Portimão mit seiner Teilnahme für viel Wirbel und ein grosses Fan-Interesse. Der Niederländer aus dem Red Bull Racing Team wurde den Erwartungen gerecht und zeigte im Rennen einen starken Auftritt, nachdem das Qualifying nicht nach Wunsch verlaufen war.
Der Formel-1-Stars musste sich von Position 24 vorarbeiten, und schaffte es schliesslich als Neunter über die Linie, nachdem er unter anderem auch Charles Leclercs Bruder Arthur überholt hatte. Danach zeigte er sich mit dem Einsatz zufrieden.
Dass er nicht weiter vorne gelandet ist, hatte auch mit einer Durchfahrtsstrafe zu tun, die sein Teamkollege Chris Lulham für die Kollision mit dem Mercedes mit der Nummer 48 kassiert hatte. Diese warf Lulham, Verstappen und Ben Barnicoat, die sich den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 teilten, weit zurück.
Nach dem Rennen musste sich Lulham viel Kritik anhören. Online wurde der der 23-jährige Brite mit Hass-Nachrichten konfrontiert, und darauf hat Verstappen in den sozialen Medien reagiert. Der vierfache Formel-1-Weltmeister erklärte auf Instagram: «Es war ein aufregendes Wochenende! Ich war sehr glücklich, in unserem GT3-Renner in Portimão anzutreten. Es gab einige Höhen und Tiefen, aber als Team haben wir viel gelernt.»
«Ich halte es ausserdem für nötig, mich zu dem Hass und den Angriffen zu äussern, denen Chris nach dem Rennen ausgesetzt war. Jeder kann seine eigene Meinung dazu haben, was auf der Rennstrecke passiert ist, aber diese persönlichen Angriffe sind nicht in Ordnung. Chris hat einen wirklich starken Stint hingelegt, und Fehler können nun einmal passieren. Für diese Art von Angriffen ist in unserem Sport – oder sonst wo – kein Platz», stellte der 73-fache GP-Sieger daraufhin klar.