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Pedro Acosta wechselt die Seiten: Monster statt Red Bull ab 2027

Pedro Acosta bekommt ab 2027 einen neuen persönlichen Sponsor: Statt Red Bull wird künftig Monster Energy den Spanier unterstützen

Pedro Acosta wechselt die Seiten: Monster statt Red Bull ab 2027

Werbepartnerwechsel bei Pedro Acosta: Der Spanier hat einen persönlichen Sponsorenvertrag mit Monster Energy abgeschlossen. Damit wird er ab der MotoGP-Saison 2027 für den nordamerikanischen Energy-Drink-Hersteller werben.

Seit Beginn seiner Karriere war Acosta eng mit KTM und Red Bull verbunden. Mit seinem Wechsel zum Ducati-Werksteam endet diese Verbindung jedoch.

Monster bestätigte das Engagement am Donnerstag vor dem Grand Prix von Katar über einen Beitrag in den sozialen Medien. Ein Video mit Aufnahmen des offenen Meeres und einem Logo, das die Silhouette eines Hais (Acostas Markenzeichen) mit dem Schriftzug "Acosta" kombiniert, machte die Partnerschaft öffentlich.

Monster ist bereits seit mehreren Jahren Sponsor von Ducati. Die bestehende Vereinbarung mit dem italienischen Hersteller läuft bis Ende 2027. Für Acosta bedeutet der Deal einen persönlichen Sponsorenwechsel nach acht Jahren im KTM-Umfeld.

Seit 2019 trat der Spanier bei seinen Einsätzen in den Farben des österreichischen Herstellers und mit dessen Red-Bull-Sponsoring auf. Einen eigenen Sponsorenvertrag mit Red Bull hatte er allerdings nie. Er erhielt auch keine Zahlungen dafür, das Logo auf Kappe, Helm oder Lederkombi zu präsentieren. Eine Vereinbarung mit KTM verpflichtete ihn dazu, die Sponsoren des Herstellers zu repräsentieren.

Mit dem Ende seiner KTM-Verbindung nach der laufenden MotoGP-Saison eröffnet sich Acosta nun die Möglichkeit, individuelle Sponsorenverträge abzuschließen.

Acostas Weg von KTM ins Ducati-Werksteam

Acostas Wechsel zu Monster fällt mit seinem nächsten Karriereschritt zusammen. Nach sechs Jahren in der Motorrad-Weltmeisterschaft mit KTM, davon drei in der MotoGP, verlässt er die Marke zum Ende der dieser MotoGP-Saison.

2027 wird er für das Ducati-Werksteam antreten. Dort hat er einen Zweijahresvertrag unterschrieben und wird neuer Teamkollege von Marc Marquez.

Seine Verbindung zu KTM begann bereits 2019 im Red Bull MotoGP Rookies Cup. In seinem ersten Jahr belegte Acosta den zweiten Platz, 2020 sicherte er sich den Gesamtsieg. Anschließend stieg er 2021 mit dem Team Red Bull KTM Ajo in die Moto3-Weltmeisterschaft auf und gewann in seiner Debütsaison den Titel.

2022 folgte der Aufstieg in die Moto2, weiterhin innerhalb derselben Teamstruktur. Auch dort setzte sich Acosta durch: 2023 gewann er mit sieben Rennsiegen und insgesamt 14 Podiumsplatzierungen seine zweite Weltmeisterschaft. 2024 wechselte der Spanier in die Königsklasse. Sein MotoGP-Debüt gab er beim Satellitenteam Red Bull KTM Tech3, bevor er für die Saison 2025 in das KTM-Werksteam aufrückte.

Auch Marc Marquez musste Red Bull verlassen

Mit Acosta stößt ab 2027 ein weiterer prominenter Fahrer zu Ducati, der sich im Zuge des Wechsels von Red Bull trennt. Eine ähnliche Situation gab es bereits bei Marc Marquez.

Der Spanier musste seine persönliche Sponsoringvereinbarung mit Red Bull beenden, als er mit dem Ende der Saison 2024 ins Ducati-Werksteam wechselte. Auf einen persönlichen Vertrag mit Monster verzichtete er jedoch aus Respekt vor Red Bull.

Die Zusammenarbeit zwischen Monster und Ducati ist zunächst bis Ende 2027 vereinbart. Damit steht auch die weitere Ausrichtung des Sponsorings mittelfristig zur Diskussion. In diesem Zusammenhang kursieren Gerüchte, wonach Red Bull in zwei Jahren bei Ducati einsteigen könnte. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang allerdings weder vom Energy-Drink-Hersteller noch vom italienischen Werksteam.

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