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Falls Joan Mir krank ist: Honda zaubert den nächsten Fahrer aus dem Hut
Jake Dixon würde gerne für Joan Mir einspringen Foto: Gold and Goose Photography Jake Dixon würde gerne für Joan Mir einspringen © Gold and Goose Photography

Joan Mir bereitet Honda weiterhin Sorgen. Der Spanier hat seit Monaten mit einer mysteriösen Erkrankung zu kämpfen und verpasste die Grands Prix in Österreich, Japan, Indonesien und Australien. Mir und das Team rund um MotoGP-Chefarzt Dr. Angel Charte hatten beschlossen, dass er eine Pause einlegen muss, um der Ursache für seine Erkrankung auf den Grund zu gehen. Für Sepang bekam der Weltmeister von 2020 grünes Licht , musste im Hauptrennen am vergangenen Sonntag aber wegen Schwindel aufgeben . Nun wackelt auch sein Einsatz bei den Wüstenrennen in Katar am kommenden Wochenende.

Im Hintergrund laufen bei Honda die Vorbereitungen, sollte Joan Mir in Doha erneut nicht fahren können. Weil sich Testfahrer Takaaki Nakagami Anfang Oktober das linke Schlüsselbein gebrochen hat und sich Aleix Espargaro auf die Tests mit der neuen 850er konzentrieren will, braucht Honda anderweitigen Ersatz.

Sollte der 29-jährige Spanier nicht fahren können, wird Jake Dixon einspringen. Der Brite ist Honda-Werksfahrer in der Superbike-WM und war – sagen wir – stark irritiert, als HRC seinen Teamkollegen Somkiat Chantra für den Japan-GP als Ersatz aufbot statt ihm, der in der seriennahen Weltmeisterschaft deutlich bessere Leistungen zeigt.

Jake Dixon verfügt über Mini-MotoGP-Erfahrung

Im Gegensatz zu Chantra fuhr Dixon nie eine Saison MotoGP, verfügt aber dennoch über ein bisschen Erfahrung mit diesen Motorrädern. Der 30-Jährige sprang 2021 bei den Events in Silverstone und Aragon in der damaligen Yamaha-Satelliten-Truppe Petronas SRT für den verletzen Italiener Franco Morbidelli ein.

Dixon hat Zeit, denn die Superbike-WM ging Mitte Oktober in Jerez zu Ende, mit dem Engländer auf Gesamtrang 19. Jake ist diese Saison nach seiner langwierigen Handverletzung bei den SBK-Tests auf Phillip Island im Februar relativ wenig gefahren und somit noch hungrig. Der Mann aus Southampton hat aber auch schlechte Erinnerungen an den Golf-Staat: 2024 erhielt der Familienvater wegen Lungenproblemen nach einem heftigen Crash Flugverbot, musste eine Woche lang im Land bleiben und konnte erst danach die Heimreise antreten.

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