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Jo-Wilfried Tsonga bezeichnet es als seinen „größten Fehler“, nicht größer geträumt zu haben. Nach Ansicht des Franzosen hätte ihm mehr Ehrgeiz dabei helfen können, seine Ziele zu erreichen: einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen und die Nummer eins der Weltrangliste zu werden.
Tsonga war 22 Jahre alt, als er bei den Australian Open 2008 erstmals in einem Grand-Slam-Finale stand. Auf dem Weg dorthin besiegte der Franzose Andy Murray und Rafael Nadal. Im Endspiel gegen Novak Djokovic gewann er sogar den ersten Satz, musste sich anschließend jedoch in vier Sätzen geschlagen geben.
Für Tsonga blieb es leider bei diesem einen Grand-Slam-Finale. Zwar erreichte er im weiteren Verlauf seiner Karriere noch fünf weitere Major-Halbfinals, doch den Sprung in ein weiteres Endspiel schaffte er nicht mehr.
In der Weltrangliste feierte der Franzose 2008 erstmals den Einzug in die Top 10. Seine beste Platzierung erreichte er 2012 mit Rang fünf.
Der 41-Jährige, der seine Profikarriere nach den French Open 2022 offiziell beendet hat, bedauert inzwischen, seine Ziele nicht deutlich höher gesteckt zu haben.
„Mein größter Fehler, wenn es darum ging, die Nummer eins zu werden oder einen Grand Slam zu gewinnen, war, dass ich noch größer hätte träumen müssen. Statt zehn Titel gewinnen zu wollen, wollte ich nur einen. Der Ehrgeiz muss hoch genug sein“, sagte der Finalist der Australian Open 2008 in einem kürzlich veröffentlichten Podcast.
Jo-Wilfried Tsonga on his biggest career regret: “My biggest mistake, to become No. 1 or win a Grand Slam, was that I should have dreamed even bigger. Instead of wanting to win 10, I just wanted one. Ambition has to be set high enough.” https://t.co/X1ZvKQWC8c
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Wie bereits erwähnt, beendete der ehemalige französische Tennisstar seine Profikarriere 2022 mit einem letzten Auftritt bei den French Open in Roland Garros.
Als Tsonga 2023 auf Instagram auf seine Karriere zurückblickte, bezeichnete er den fehlenden Grand-Slam-Titel als seine „größte Enttäuschung“.