Zurück
Der EVF verliert in Pfronten mit 3:5 und bleibt nach zwei Spielen ohne Punkt. Trainer Steidle bemängelt vor allem die zwei Gegentreffer in Überzahl.
Fürstenfeldbruck – Die Leistung war besser, das Ergebnis blieb dasselbe: Auch im zweiten Saisonspiel ging der EV Fürstenfeldbruck leer aus. Nach der 2:5-Auftaktniederlage gegen Reichersbeuern unterlagen die Brucker am Freitagabend beim EV Pfronten mit 3:5 (0:0, 2:4, 1:1). Vor 60 Zuschauern hielt die Mannschaft von Trainer Philipp Steidle gut mit, brachte sich aber durch Schwächen im Überzahlspiel um ein besseres Ergebnis.
Im ersten Drittel stand zumindest die Defensive sicher. Beide Mannschaften fanden keinen Weg ins gegnerische Tor und gingen mit einem 0:0 in die erste Pause. Zu Beginn des Mittelabschnitts geriet der EVF durch Jonas Geiger in Rückstand. Kevin Melcher glich nur eineinhalb Minuten später aus. Doch ausgerechnet in eigener Überzahl kassierten die Brucker durch Thomas Böck das 1:2. Neuzugang Lucas Spindler gelang zwar erneut der Ausgleich, doch ein Doppelschlag von Domenik Timpe (32.) und Robin Wiedmann brachte Pfronten bis zur zweiten Pause mit 4:2 in Führung.
Auch eine anschließende doppelte Überzahl konnten die Brucker nicht nutzen. Stattdessen erhöhten die Gastgeber auf 5:2. Sieben Minuten vor Schluss verkürzte EVF-Neuzugang Yevhenii Yatsenko noch auf 3:5.
Besonders bitter waren für Trainer Steidle die Gegentreffer bei eigener Überzahl. Als Ursachen machte der Trainer ungenaue Pässe und ein zu umständliches Powerplay aus. Noch fehlt es seiner Mannschaft an der nötigen Abstimmung. „Ich denke, in zwei, drei Wochen, wenn die Automatismen da sind, wird uns das nicht mehr passieren.“