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Sechs Neue, darunter drei Profi-Leihgaben, brachte Nico Willig gegen Aachen in seiner Startelf. Marius Funk, Luca Jaquez und Ameen Al-Dakhil sollten Spielpraxis sammeln. Zudem spielten Max Herwerth, Yanik Spalt und Oliver Rölke von Beginn an. Im Vergleich zum Auswärtssieg bei Fortuna Köln rückten dafür Jerik von der Felsen, Veit Stange und Nico Sessa auf die Bank. Tim van der Leij fehlte angeschlagen, Alexander Groiß und Dominik Nothnagel standen aufgrund der U23-Regel nicht im Kader.
In der Anfangsphase passierte vor beiden Toren nicht viel. Einen ersten Warnschuss gab Mika Schroers nach zwölf Minuten ab, doch Marius Funk klärte zur Ecke, in deren Folge allerdings die Gäste durch ihren Kapitän Danilo Wiebe in Führung gingen. Die Willig-Elf arbeitete sich danach ins Spiel, gefährlicher blieben aber die Gäste. Einen satten Distanzschuss von Wiebe lenkte Marius Funk gekonnt um den Pfosten (26.) und war kurz danach auch gegen Schroers auf dem Posten (28.).
Bereits nach einer halben Stunde kam es zu einem ersten abgesprochenen Wechsel. Leonidas Stergiou ersetzte seinen Landsmann Luca Jaquez. Im Privatduell Funk gegen Schroers blieb der VfB-Keeper indes auch in Minute 37 der Sieger. Die beste VfB-Chance vor der Pause hatte Max Herwerth im Anschluss an eine Ecke, allerdings ging seine Volleyabnahme knapp drüber. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.
Durchgang zwei begann die U21 mit zwei weiteren personellen Veränderungen. Veit Stange und Nico Sessa kamen für Ameen Al-Dakhil und Julian Lüers ins Spiel. Und der erste Angriff brachte gleich den Ausgleich. Oliver Rölke traf aus Nahdistanz zum 1:1. Doch Aachens Antwort folgte prompt. Wieder war es eine Ecke, die am Ende durch Petros Bagkalianis zur neuerlichen Führung verwertet wurde. Und die Gäste blieben dran, aber Mika Schroers scheiterte abermals am gut aufgelegten Marius Funk.
Da Leonidas Stergiou Mitte der zweiten Hälfte angeschlagen wieder runter musste, kam mit Tim Köhler eine weitere frische Kraft ins Spiel. Und wenig später feierte dann auch noch Eliot Bujupi nach langer Verletzungspause sein Saison-Debüt. Marius Funk zeigte auch eine Viertelstunde vor Schluss nochmal seine Klasse, als er einen Schuss von Justin von der Hitz stark parierte. Die Gäste hatten in der Schlussphase wieder mehr vom Spiel und weitere Möglichkeiten durch von der Hitz und Schroers. Auf der anderen Seite scheiterte Oli Rölke in der Nachspielzeit mit einem Kopfball am Alemannia-Keeper. Letztlich blieb es beim knappen 1:2 aus VfB-Sicht.
Die Tore:
12. Minute: Eine Ecke von der linken Seite verlängert Louis Köster per Kopf an den zweiten Pfosten, wo Danilo Wiebe die Kugel volley abnimmt und am chancenlosen Marius Funk vorbei ins Tor drischt.
48. Minute: Ein herrlicher Sololauf von Jarzinho Malanga ist Ausgangspunkt des 1:1. Der schnelle Offensivmann bedient Joyeux Masanka Bungi auf der linken Seite, dessen flache Hereingabe Oliver Rölke am ersten Pfosten einschiebt.
52. Minute: Eine Ecke von der rechten Seite will Louis Köster artistisch ins Zentrum verlängern, trifft dabei die Kugel aber nicht, was dazu führt, dass der Ball vom Oberschenkel von Petros Bagkalianis ins VfB-Tor prallt.
Die Trainerstimme:
„Dass Aachen zur Pause nur 1:0 in Führung lag, war für uns glücklich. Die Chancen waren wesentlich größer auf ihrer Seite. Wir mussten uns in der Pause wachrütteln. Wir haben nicht das gemacht, was wir machen wollten, haben uns nicht an Absprachen gehalten und hatten keine Energie. Das war dann in der zweiten Halbzeit gegeben, auch mit dem 1:1. Dass dann schnell nach einem Standard wieder das 1:2 fällt, ist ärgerlich, aber wir hatten dann Energie drin und haben Gas gegeben. Wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben, hat mir gefallen“, sagte Nico Willig.
Das nächste Spiel:
Am 12. Spieltag der 3. Liga reist die U21 zum Spitzenreiter nach Duisburg. Die Partie beim MSV findet am Samstag, 31. Oktober, statt und wird um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena angepfiffen.