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Ein 6:1-Erfolg im 204. Grazer Derby: Der SK Sturm Graz setzte sich im Stadtduell gegen den GAK durch. Neben dem sportlichen Ausgang bot die Begegnung jedoch auch abseits des Ergebnisses nennenswerte Geschehnisse. Dazu zählten im Vorfeld Thematisierungen rund um das Sponsoring mit der Holding sowie eine schwere Verletzung von Daniil Khudyakov in der 21. Spielminute, die das Geschehen auf dem Platz früh überschattete.
Im Anschluss an den deutlichen Sieg des SK Sturm Graz blieb das Derby auch abseits des Spielfelds im Gespräch. Auf diversen Internetplattformen verbreiteten sich Aufnahmen von Auseinandersetzungen im Umfeld des Stadions vor dem Anpfiff.
Die Stimmung kochte über, als sich der Fanmarsch des GAK dem Stadion näherte und damit auf die polizeilichen Absperrungen sowie die Anhängerschaft des SK Sturm traf. Auf Videomaterial ist zu erkennen, dass vonseiten der GAK-Fans Leuchtraketen in Richtung der Sturm-Anhänger abgefeuert wurden, welche daraufhin zurückgeworfen wurden. Ein der „Krone“ vorliegendes Video zeigt zudem eine Schlägerei unweit der Arena. In diesem Zusammenhang wird über Sachbeschädigungen berichtet. Weiteren Berichten zufolge sollen auch ausländische Hooligans angereist sein und sich unter die GAK-Fans gemischt haben, eine offizielle Bestätigung dafür liegt bislang jedoch nicht vor.
Innerhalb des Stadions kam es während der gesamten Spielzeit neben dem Einsatz von Pyrotechnik auf beiden Seiten vor allem zu massiven Böllerwürfen aus dem GAK-Fanblock. Man hörte es immer wieder laut knallen, während sich Nebel im Stadion bildete, das führte zu einigen Spielunterbrechungen. Aufgrund der zugespitzten Stimmung sollen einzelne Stadionbesucher in den umliegenden Bereichen die Spielstätte noch während der laufenden Partie verlassen haben, auch hierzu kursieren Videos sowie Erfahrungsberichte auf Instagram.