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Antonelli musste vor der Abreise nach Austin so wie vor jedem Rennen in die Autowaschanlage. Grund ist die Reinigung seines privaten Mercedes GT63. Die geschieht immer von Hand, wie unter anderem ESPN vor dem Grand Prix in Austin an diesem Sonntag berichtete. Erst wenn der Wagen sauber ist, kann der Mercedes-Pilot zum nächsten Grand Prix.
„Ich nehme mir Zeit, weil es gut gemacht werden muss. Es muss gründlich gereinigt werden. Es muss gut getrocknet werden, denn wenn man es nicht gut trocknet und noch Wasser (darauf) ist, dann sieht es komisch aus. Es sieht schmutzig aus. Also muss es gut gemacht werden, auch innen“, erklärte der Mann aus Bologna den Reinigungsprozess.
Antonelli kann sich schon an diesem Wochenende in Texas zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte krönen. Er würde mit erst 20 Jahren Sebastian Vettel ablösen, der 2010 bei seinem ersten Triumph mit Red Bull 23 Jahre alt war. Antonelli führt in der WM-Wertung mit 340 Punkten vor Teamkollege George Russell (238) und Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton (229).
Der Jungstar wird in Austin Weltmeister, wenn er gewinnt, Russell höchstens Neunter und Hamilton höchstens Fünfter wird. „Rennfahren ist immer in meinen Gedanken. Ich versuche, vor allem nicht zu viel über meine aktuelle Situation nachzudenken, denn ich habe das Gefühl, wenn ich zu viel über die Meisterschaft und so weiter nachdenken würde, würde ich wahrscheinlich auch nervös werden“, erklärte Antonelli.
Zur Entspannung vor dem Grand Prix nahe der texanischen Hauptstadt entspannte sich Antonelli übrigens noch auf dem glatten Parkett der National Basketball Association (NBA). Der Italiener stattete den San Antonio Spurs, für die einige Jahre auch Österreichs NBA-Export Jakob Pöltl auflief, und dem französischen Jungstar Victor Wembanyama einen Besuch ab.