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Achterbahnfahrt für Zento Uno (22)! Schon nach wenigen Wochen Training hatte der Japaner Coach Alexander Blessin (53) voll überzeugt. Die Belohnung für die Eindrücke der Länderspielpause war das Startelf-Debüt in der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim.
Doch der große Moment im Borussia-Park ging mächtig schief. 1:2-Pleite für die Fohlen – und der Sommer-Einkauf, der zuvor bei Shimizu S-Pulse unter Vertrag stand, bekam eine knallharte Lektion verpasst. Das berichtet „Bild“.
Uno zeigte vereinzelte Nachlässigkeiten, die auf diesem Niveau sofort bestraft werden. Ein Anspiel von Torwart Moritz Nicolas (28) konnte er nicht richtig verwerten, dadurch verlor er den Ball und leitete damit eine brandgefährliche Szene ein. Ausbügeln konnte er das nur noch mit einem Foul.
Dass das nur eine Notlösung sein darf, zeigte sich im Nachgang: Der folgende Freistoß nahe der Strafraumgrenze von Fisnik Asllani (24) landete an der Latte und hätte Gladbach beinahe eiskalt erwischt.
Allgemein ließ die Zweikampfquote von 30 Prozent bei 20 geführten Duellen zu wünschen übrig, teilweise wirkte es, als gehe es für Uno noch etwas zu schnell. So wies er die schlechteste Bilanz aller Profis auf dem Rasen auf.
Trainer Blessin ärgerte sich nach dem Spiel über zahlreiche Aspekte im Gladbacher Spiel, nannte aber keine konkreten Namen. Die Aussagen trafen aber auch auf den Japaner zu.
„Wir müssen die Fehler direkt ansprechen, diese Dinge aufarbeiten und in der täglichen Arbeit verbessern und abrufen. Ich denke da beispielsweise an die Zweikampfführung, das Einnehmen von Sicherungspositionen und das Nachverteidigen. Jeder muss klar verstehen, was seine Aufgabe ist“, so Blessin.
Dass der 22-Jährige aber auch über reichlich Potenzial verfügt, ist unbestritten. Entsprechend wollen die Verantwortlichen mit ihrem Schützling nicht zu hart ins Gericht gehen. Auf lange Sicht, so die Hoffnung, erweist sich Uno für Gladbach noch als Glücksgriff. (red)