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Die Dorfener Eispiraten mussten sich dem Abo-Meister aus Königsbrunn klar mit 0:4 geschlagen geben. Ersatzgeschwächt mit nur drei Blöcken hatten die Gastgeber gegen die vollzähligen Pinguine keine Chance.
Dorfen – Eine klare 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)-Niederlage mussten die Dorfener Eispiraten am Sonntagabend gegen die Pinguine aus Königsbrunn einstecken.
Der Knoten bei den Dorfener Eispiraten ist aufgegangen. Nach über zwei Jahren hat der Aufsteiger wieder ein Spiel in der Bayernliga gewonnen. Im Piratenduell beim ESV Buchloe siegte der ESC am Freitagabend 4:3 (1:1, 2:1, 1:1).
Die Dorfener, bei denen Lucas Breault zurückkehrte, starteten gut rein und erspielten sich starke Chancen. Doch hatten sie zunächst wieder das Problem, dass sie davon bislang zu viele auslassen. Nach einem starken Angriff schalteten die Gastgeber blitzschnell um und trafen ihrerseits durch Nicolas Strodel zum 1:0 (8.). In einem ausgeglichenen ersten Drittel aber gelang David Stach in der 11. Minute der verdiente Ausgleich (1:1). Doch sieben Minuten später ließ sich Stach zu Slew-Footing hinreißen: Matchstrafe und fünf Minuten Unterzahl für den ESC.
Zwar ließ Dorfen wenig zu, doch in der 22. Minute brachte Lars Grözinger Buchloe wieder in Führung (2:1/5-4). Wenn auch die Disziplin Dorfens wieder zu wünschen übrig ließ, stimmte die Moral. In Unterzahl gelang Maximilian Forster der 2:2-Ausgleich (26./4-5). Damit aber nicht genug, denn Cheyne Matheson drehte die Partie verdientermaßen für die Dorfen (3:2/37.).
Zu Beginn des letzten Abschnitts saßen mit Moritz Geier und Michael Franz gleich zwei Dorfener in der Kühlbox. Die Gäste verteidigten leidenschaftlich. Und just, als sie die doppelte Unterzahl überstanden hatten, traf Buchloes Michal Telesz zum 3:3 (42.). Doch der ESC hatte die besseren Antworten und besseren Chancen. Moritz Geier machte in der 52. Minute mit dem 4:3 den ersten Sieg perfekt. Dorfen ist die Rote Laterne damit los.
Nach dem Erfolg vom Freitag (nebenstehender Bericht) rechneten sich die Dorfener auch gegen den Abo-Meister durchaus etwas aus, schließlich kam der EHC bislang nicht richtig in die Gänge. Im Vergleich zum Freitag konnte ESC-Coach Tobi Brenninger aber nur drei Blöcke gegen die vollzählig angereisten Gäste aufbieten. Neben dem gesperrten David Stach fehlte auch Schlüsselspieler Lucas Breault, wieder wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung aus der ersten Partie in Waldkraiburg.
Das änderte aber nichts daran, dass sich beide Teams im ersten Durchgang auf Augenhöhe begegneten und die Dorfener die vielleicht einen Tick besseren Möglichkeiten hatten. So in der 5. Minute, als Paul Geier in einer 2-auf-1-Situation Sebastian Kosmann bediente, der aber an EHC-Goalie Stefan Vajs scheiterte. In der 11. Minute hätte Cheyne Matheson besser noch einmal auf den mitgelaufenen Fabio Lauffer gespielt. So vergab auch er eine Großchance.
Und wie so oft bestrafte dies der Gegner, der im direkten Gegenzug nach einem Dorfener Scheibenverlust durch Marco Sternheimer das 1:0 erzielte. So erinnerte der Beginn an den Freitag, als der ESC ebenfalls zunächst beste Chancen liegenließ. Und ähnlich wie in Buchloe traf auch Königsbrunn genau in der Sekunde, als eine ESC-Strafe abgelaufen war. David Farny hatte von der blauen Linie genetzt, während Dorfens Keeper Simon von Fraunberg die Sicht verdeckt war (0:2, 18.). Bei angezeigter Strafe wurde Mathesons Schuss von den Königsbrunnern abgeblockt.
Im zweiten Drittel machte vor allem die Erfahrung den Unterschied. Während ein ESC-Powerplay verpuffte, erhöhte Niklas Länger im Nachsetzen in der 25. Minute auf 3:0, ehe Marco Riedel nach einer halben Stunde das 4:0 nachlegte. Auf der anderen Seite traf Marc Waldhausen nur die Latte (31.).
Im letzten Spielabschnitt war die Sache bereits klar: Königsbrunn wollte irgendwie nicht mehr und die dezimierten Dorfener konnten nicht mehr.