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Die Stimmung bei Ferrari ist enorm rauchig. Nun sitzen die beiden Formel-1-Fahrer immerhin mal an einem Tisch, anstatt sich mit wütenden Tiraden einzudecken - oder sich auf der Strecke zu bekämpfen.
Das Krisengespräch zwischen den beiden Ferrari-Stars Lewis Hamilton und Charles Leclerc ist laut Teamchef Fred Vasseur "gut verlaufen". Das teilte der Franzose im Rahmen der 20. WM-Station der Formel 1 in Brasilien (Sonntag, 18 Uhr MEZ/Sky und im Liveticker auf ntv.de) mit. "Es war gut, darüber zu diskutieren und meine sowie ihre Positionen zu klären", sagte Vasseur über das Zusammentreffen, das am Donnerstagabend in Sao Paulo stattgefunden habe: "Jetzt schlagen wir ein neues Kapitel auf."
Nach einem harten Manöver von Leclerc gegen Hamilton am vergangenen Rennwochenende in Mexiko, das letztlich Max Verstappen im Red Bull den Weg zum Sieg geebnet hatte, hatte der britische Rekordweltmeister seinen Ärger über das Fahrverhalten seines Teamkollegen geäußert. Hamilton ist der Meinung, dass sich Leclerc auf der Strecke härter mit ihm als mit anderen Fahrern duelliere. "Ich denke, es ist eine Mentalitätsfrage. Es ist wie alles oder nichts, entweder ich gewinne oder keiner von uns, und so sollte es nicht sein", sagte der siebenmalige Weltmeister.
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"Die Richtlinien sind nach wie vor dieselben", sagte Vasseur. Seine Fahrer müssten "sich gegenseitig respektieren", erklärte er: "Vor allem aber müssen sie die Marke, das Team, die Mitarbeiter zu Hause und an der Rennstrecke respektieren." Schließlich komme "an erster Stelle" Ferrari.
"Ich glaube, wir investieren viel Mühe in diese Sache", sagte Vasseur, "und die Botschaft war und wird auch weiterhin klar bleiben." Vier Rennen vor Saisonende liegt Hamilton in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Leclerc, seit Dienstag Papa von Tochter Bianca, liegt mit 14 Zählern Rückstand auf Rang fünf.
Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid